DGUV Information 215-211 - Tageslicht am Arbeitsplatz - leistungsfördernd und ge...

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Abschnitt 12., Wie wirkt sich die Verglasungsart der Fenster...
Abschnitt 12.
Tageslicht am Arbeitsplatz - leistungsfördernd und gesund Die Handlungshilfe für die betriebliche Praxis (bisher: BGI/GUV-I 7007)
Titel: Tageslicht am Arbeitsplatz - leistungsfördernd und gesund Die Handlungshilfe für die betriebliche Praxis (bisher: BGI/GUV-I 7007)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 215-211
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 12. – Wie wirkt sich die Verglasungsart der Fenster auf den Tageslichteinfall aus?

Bild 7: Schematische Darstellung der Durchlässigkeit (Transmission) des Fensters für Licht und Wärmestrahlung

Tabelle 2:
Licht- und Wärmedurchlässigkeit für verschiedene Verglasungsarten

VerglasungsartLichtdurchlässigkeit (Lichttransmissionsgrad)Wärmedurchlässigkeit (Gesamtenergiedurchlassgrad)Farbneutralität
2-Scheiben-Isolierverglasung0,800,75 
Sonnenschutzverglasung0,40 bis 0,660,23 bis 0,38ggf. nicht farbneutral
Wärmeschutzverglasung0,50 bis 0,750,50 bis 0,71ggf. nicht farbneutral

Die Lichtmenge, die in die Arbeitsräume einfällt, wird bestimmt durch die Größe der lichtdurchlässigen Fensterfläche, deren Verglasungsart und der Lage der Fenster.

Für die meisten Fenster beträgt die lichtdurchlässige Fensterfläche ca. 75 % der Rohbauöffnung.

Die Verglasungsart bestimmt die Licht- und Wärmedurchlässigkeit (siehe Tabelle 2) und sie kann die Farbe des einfallenden Lichtes verändern. Für die Beleuchtung von Arbeitsplätzen mit Tageslicht sollten vorzugsweise Verglasungen mit einem Lichtdurchlassgrad im sichtbaren Spektrum von ca. 65 bis 75 % verwendet werden.

Verglasungen, die den Farbeindruck bei der Sicht nach außen stark verändern sind nicht zu empfehlen. Der Unterschied zwischen dem, was man sieht und dem was man erwarten würde, wirkt auf viele Menschen belastend.