Akustik im Büro Hilfen für die akustische Gestaltung von Büros (BGIGUV-I 5141)

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Abschnitt 3.4 BGI/GUV-I 5141, Nachhallzeit
Abschnitt 3.4 BGI/GUV-I 5141
Akustik im Büro Hilfen für die akustische Gestaltung von Büros (BGI/GUV-I 5141)
Titel: Akustik im Büro Hilfen für die akustische Gestaltung von Büros (BGI/GUV-I 5141)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BGI/GUV-I 5141
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.4 BGI/GUV-I 5141 – Nachhallzeit

Erläuterung

Die Nachhallzeit ist eine wesentliche raumakustische Kenngröße und beschreibt die Halligkeit eines Raumes.

Unter der Nachhallzeit versteht man die Zeit, die vergeht, bis sich der Schalldruckpegel zum Beispiel von einem Knall um 60 dB reduziert hat.

Die Nachhallzeit ist frequenzabhängig und wird daher häufig als Funktion der Frequenz in einer Kurve oder tabellarisch angegeben. Gebräuchlich ist auch die Angabe nur eines Nachhallzeit-Wertes, der dann für den mittleren Frequenzbereich von circa 500 Hz oder 1.000 Hz gilt.

Bedeutung für die Büroakustik

Die Nachhallzeit gibt Auskunft über akustische Qualität des Raumes. Bei langen Nachhallzeiten überlagern sich die Geräusche und die Sprachverständlichkeit verschlechtert sich insbesondere bei hohen Frequenzen. In üblichen Büros sollte eine Nachhallzeit je nach Raumvolumen von 0,5 Sekunden bis 0,8 Sekunden eingehalten werden.