DGUV Information 201-034 - Tauchereinsätze in kontaminiertem Wasser (bisher: BGI...

Online-Shop für Schriften

Jetzt bei uns im Shop bestellen

Jetzt bestellen
Abschnitt 2, Begriffsbestimmungen
Abschnitt 2
Tauchereinsätze in kontaminiertem Wasser (bisher: BGI 898)
Titel: Tauchereinsätze in kontaminiertem Wasser (bisher: BGI 898)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 201-034
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2 – Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser BG-Information werden - zusätzlich zu den Begriffsbestimmungen der Unfallverhütungsvorschrift "Taucherarbeiten" (BGV C23) - folgende Begriffe bestimmt:

  1. 1.

    Kontaminiertes Wasser ist Wasser, von dem zu vermuten oder bekannt ist, dass dieses mit Gefahrstoffen oder biologischen Arbeitsstoffen so stark verunreinigt ist, dass es zu einer gesundheitlichen Gefährdung der Mitglieder der eingesetzten Tauchergruppe führen kann.

    Im Weiteren wird die Kontamination chemischer und biologischer Art vereinfachend als "Kontamination" bezeichnet; siehe auch Gefahrstoffverordnung und Biostoffverordnung.

  2. 2.

    Auftraggeber ist jede natürliche oder juristische Person, die als Eigentümer oder Besitzer eines kontaminierten Bereiches Taucherarbeiten durchführen lässt.

  3. 3.

    Auftragnehmer ist diejenige natürliche oder juristische Person, die im Auftrag eines Auftraggebers Taucherarbeiten durchführt.

  4. 4.

    Helmtauchgerät ist ein Tauchgerät, bei dem ein Helm mit einem Trockentauchanzug verbunden ist. Die Luftversorgung kann atemgesteuert über einen Lungenautomaten (DIN EN 15333-1; 2005) oder konstant dosiert (Helmtauchgerät gemäß BGV C23) erfolgen.

  5. 5.

    Atemanschluss ist die Verbindung zwischen dem Tauchgerät und dem Taucher. Dieser wird in der Regel ein Taucherhelm sein.