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DGUV Information 203-061 - Gute Praxis im Etiketten- und Schmalbahndruck (bisher: BGI 8698)
Titel: Gute Praxis im Etiketten- und Schmalbahndruck (bisher: BGI 8698)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 203-061
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Gute Praxis im Etiketten- und Schmalbahndruck
(bisher: BGI 8698)

Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse

Stand der Vorschrift: Juli 2010

Vorwort

Die Herstellung von selbstklebenden Etiketten ist ein besonders vielschichtiger Bereich der Druckindustrie. Dies ist einerseits darauf zurückzuführen, dass Selbstklebe-Etiketten für sehr unterschiedliche Anwendungszwecke und andererseits auch für alle erdenklichen Industriezweige wie Pharmazie, Kosmetik, Lebensmittel, Automobil und Logistik genutzt werden. Oft handelt es sich zudem um Spezialanwendungen, für die hochwertige Selbstklebe-Etiketten mit jeweils spezifischen Eigenschaften benötigt werden. Aus diesem Grund kommen im Etikettendruck fast alle gängigen Druckverfahren wie Offset-, Buch-, Flexo-, Sieb- und Tiefdruck - oft auch kombiniert in einer Maschine - sowohl mit strahlungshärtenden UV-Farben als auch mit lösemittelhaltigen oder wässrigen Farben zum Einsatz. Die Verhältnisse, die für die einzelnen Druckverfahren in anderen Anwendungsbereichen gelten, sind dabei nicht immer unmittelbar auf den Etiketten- und Schmalbahndruck übertragbar.

In der vorliegenden Broschüre ist die "Gute Praxis im Etiketten- und Schmalbahndruck" hinsichtlich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in Form einer BG-Information zusammengestellt. Sie richtet sich an Unternehmer, Führungs- und Fachkräfte, aber auch an interessierte Mitarbeiter.

Ziel der Broschüre ist es, Lösungen für den sicheren Einsatz von Lösemitteln und die Substitution weniger geeigneter Lösemittel sowie die sachgerechte Anwendung von UV-Farben aufzuzeigen und die Anforderungen des Explosionsschutzes und der Sicherheitstechnik für die Gestaltung von Arbeitsplätzen im Etikettendruck darzustellen.

Neben den beschriebenen Branchenlösungen finden sich weiterführende Hinweise auf praktische Handlungshilfen zur Gefährdungsermittlung und Gefährdungsbeurteilung, z.B. Checklisten, Musterkataster und Musterbetriebsanweisungen, im Text und im Anhang der Broschüre.

Die Unternehmen können bei Beachtung der hier wiedergegebenen Informationen davon ausgehen, dass die Anforderungen und Schutzziele des aktuellen Arbeitsschutzrechts eingehalten werden. Dadurch lassen sich Unfälle und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren wirksam vermeiden.

BG-Informationen sind Zusammenstellungen von Inhalten aus

  • staatlichen Arbeitsschutzvorschriften (Gesetze, Verordnungen)

  • Unfallverhütungsvorschriften

  • technischen Spezifikationen, insbesondere (harmonisierte) Normen

  • Erfahrungen der guten betrieblichen Praxis und

  • den Erfahrungen berufsgenossenschaftlicher Präventionsarbeit.

Redaktionelle InhaltsübersichtAbschnitt
  
Verantwortung und Organisation1
Sicherheit von Maschinen und Anlagen2
Arbeiten mit Lösemitteln3
Brand- und Explosionsschutz4
UV-Härtung5
Heiße Oberflächen6
Hautschutz7
Lärm8
Ergonomie in der Etikettenproduktion9
REACH und CLP10
Weiterführende Literatur11
Bildnachweis12