DGUV Information 213-018 - Papierherstellung und Ausrüstung Sichere Maschinen un...

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Abschnitt 3.15, Kreismesser und feststehende Messer
Abschnitt 3.15
Papierherstellung und Ausrüstung Sichere Maschinen und Anlagen Teil 1 Gemeinsame Anforderungen (bisher: BGI 860-1)
Titel: Papierherstellung und Ausrüstung Sichere Maschinen und Anlagen Teil 1 Gemeinsame Anforderungen (bisher: BGI 860-1)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-018
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.15 – Kreismesser und feststehende Messer

EN 1034-1, Abschnitt 5.11 und 5.12 (§§ 18 und 19 VBG 7r)

Allgemein wird - wie bisher - die Verdeckung von Kreismessern (Tellermessern) gegen unbeabsichtigtes Berühren verlangt (Bild 36). Für Rollenschneider und die Längsschneidepartien von Querschneidern gibt es in den Normen EN 1034-3 und prEN 1034-5 weitergehende Forderungen.

Bild 36 Schutzeinrichtungen verhindern Verletzungen an den Tellermessern durch unbeabsichtigtes Berühren.

Die Benutzung von feststehenden Messern - hierunter fallen Spitzenschneider, Abschlag- und Trennmesser sowie Schneideinrichtungen mit Hochdruck-Wasserstrahl - darf ebenfalls nicht zu Verletzungen führen. Da sie betriebsmäßig jedoch schneiden müssen, darf der Zugriff während des Betriebs nicht möglich sein. In der Parkposition, in der auch Wartung und Austausch erfolgen, muss Schutz gegen zufälliges Berühren vorhanden sein.

Bei Abschlagmessern zum Trennen der Bahn über die gesamte Maschinenbreite kann nicht ausgeschlossen werden, dass nach einem Abriss Ausschuss im Bereich der Schneide hängen bleibt und weggeräumt werden muss. Liegt das Messer verdeckt in einem Winkelprofil (Bild 37), kann sich der Mitarbeiter nicht verletzen.

Bild 37 Das Zackenmesser liegt in der Ruhestellung in einem Winkelprofil, das die Zacken verdeckt. Es besteht keine Verletzungsgefahr.