DGUV Information 201-025 - Taucher-Dienstbuch (bisher: BGI 817)

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DGUV Information 201-025 - Taucher-Dienstbuch
DGUV Information 201-025 - Taucher-Dienstbuch (bisher: BGI 817)
Titel: Taucher-Dienstbuch (bisher: BGI 817)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 201-025
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Taucher-Dienstbuch
(bisher: BGI 817)

(bisher ZH 1/155)

Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften

Fachausschuss "Tiefbau" der BGZ

Stand der Vorschrift: 2001

Wichtige Hinweise1

  1. 1.

    Taucherarbeiten dürfen nur von Tauchergruppen ausgeführt werden (siehe § 9 Abs. 1).

  2. 2.

    Jede Tauchergruppe muss aus zwei Tauchern, einem Signalmann und einem Taucherhelfer bestehen (siehe § 9 Abs. 2).

    Ausnahme: Der Taucherhelfer kann entfallen, wenn der Signalmann ohne Vernachlässigung seiner Überwachungsaufgabe die Luftregeleinrichtungen bedienen kann oder wenn mit autonomen Tauchgeräten getaucht wird.
  3. 3.

    Es dürfen nur "Geprüfte Taucher" eingesetzt werden (siehe § 10 Abs. 1 Nr. 2).

  4. 4.

    Jeder Taucher muss im Besitz einer gültigen ärztlichen Bescheinigung sein, die nicht älter als 1 Jahr ist (siehe § 3 der Unfallverhütungsvorschrift "Arbeitsmedizinische Vorsorge" (BGV A4, bisherige VBG 100).

  5. 5.

    Vorzeitige Nachuntersuchungen sind unter anderem erforderlich nach

    • Druckfallerkrankungen,

    • Erkrankungen und Unfallfolgen von mehr als 6 Wochen Dauer,

    • mehreren Erkrankungen innerhalb eines halben Jahres

    (siehe § 5 der Unfallverhütungsvorschrift "Arbeitsmedizinische Vorsorge" (BGV A4, bisherige VBG 100).

  6. 6.

    Der Taucher muss jeden Tauchgang am gleichen Tag in sein "Taucher-Dienstbuch" eintragen (siehe § 16 Abs. 2).

  7. 7.

    Die zulässige Tauchzeit ergibt sich aus der Austauchtabelle (siehe § 22 und Anlage 1).

  8. 9.

    Der Tauchereinsatzleiter hat besondere Vorkommnisse bei Tauchereinsätzen in das jeweilige "Taucher-Dienstbuch" einzutragen, insbesondere

    • Notdekompression (mit Begründung),

    • Abbruch eines Tauchganges (mit Begründung),

    • Behandlung von Taucherkrankheiten (siehe § 16 Abs. 3).

Die ärztliche Bescheinigung aufbewahren.

Regelmäßige Nachuntersuchungen sind jedes Jahr erforderlich,

vorzeitige Nachuntersuchungen sind u.a. erforderlich nach

  • Druckfallerkrankungen,

  • Erkrankungen und Unfallfolgen von mehr als 6 Wochen Dauer,

  • mehrmalige Erkrankungen innerhalb eines Jahres

    (siehe § 5 Abs. 3 BGV A4, bisherige VBG 100)

1

Die Paragraphenhinweise beziehen sich auf die Unfallverhütungsvorschrift "Taucherarbeiten" (BGV C23, bisherige VBG 39).