DGUV Information 213-712 - BGBGIA-Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung n...

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Abschnitt 3, Arbeitsverfahren/Tätigkeit
Abschnitt 3
BG/BGIA-Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoffverordnung Wolfram-Inertgas-Schweißen (WIG-Schweißen) (bisher: BGI 790-012)
Titel: BG/BGIA-Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoffverordnung Wolfram-Inertgas-Schweißen (WIG-Schweißen) (bisher: BGI 790-012)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-712
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3 – Arbeitsverfahren/Tätigkeit

Beim WIG-Schweißen werden als Schutzgase in der Regel Argon, Helium oder Mischgase dieser beiden eingesetzt. Das WIG-Schweißverfahren kann ohne Schweißzusatz (Schmelzschweißen) oder mit Zusatzwerkstoff durchgeführt werden. Die Zufuhr des Zusatzwerkstoffes geschieht in der Regel von Hand. Mit diesem Schweißverfahren lassen sich viele Nahtformen in allen Positionen herstellen. Zur Anwendung kommt Gleich- oder Wechselstrom. Die schweißbaren Werkstückdicken reichen bei Stahl bis ca. 4 mm und bei Aluminium bis ca. 5 mm.

Auf Grund der geringen Rauchentwicklung kann das WIG-Schweißen bezüglich des Schweißrauches als "emissionsarmes" Schweißverfahren bezeichnet werden. Andererseits wird durch die geringe Schweißrauchentwicklung die Bildung von Ozon, insbesondere beim Schweißen von Aluminium, begünstigt.