DGUV Information 213-710 - BGBGIA-Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung n...

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Abschnitt 3, Arbeitsverfahren/Tätigkeit
Abschnitt 3
BG/BGIA-Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoffverordnung Verwendung von Trichlorethylen bei der Prüfung von Asphalt - Waschtrommelverfahren (bisher: BGI 790-010)
Titel: BG/BGIA-Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoffverordnung Verwendung von Trichlorethylen bei der Prüfung von Asphalt - Waschtrommelverfahren (bisher: BGI 790-010)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-710
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3 – Arbeitsverfahren/Tätigkeit

Trichlorethylen wird bei der Prüfung von Asphalt in Laboratorien zur Mischgutextraktion mit Bestimmung des Bindemittelgehaltes und anschließender Prüfung der Bindemitteleigenschaften sowie zur Bestimmung der Rohdichte von Asphalt verwendet. Hierzu werden die mineralischen Bestandteile des Asphaltmischgutes in automatischen Extraktionsanlagen mit geschlossenen Lösemittelkreisläufen zunächst von dem Bindemittel Bitumen physikalisch getrennt. Die Verfahren "Extraktion des Bindemittels", "Rückgewinnung des Bindemittels" und "Bestimmung der Rohdichte" werden im Folgenden beschrieben. [3]

Für die normgerechte Analyse von Mischgutproben sind als Lösemittel Trichlorethylen, Toluol, und Xylol vorgeschrieben [4] - [6]. Wegen der bei Toluol und Xylol gegebenen Feuer- und Explosionsgefährlichkeit wird in der Regel Trichlorethylen eingesetzt.