DGUV Information 213-710 - BGBGIA-Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung n...

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Abschnitt 2, Begriffsbestimmungen
Abschnitt 2
BG/BGIA-Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoffverordnung Verwendung von Trichlorethylen bei der Prüfung von Asphalt - Waschtrommelverfahren (bisher: BGI 790-010)
Titel: BG/BGIA-Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoffverordnung Verwendung von Trichlorethylen bei der Prüfung von Asphalt - Waschtrommelverfahren (bisher: BGI 790-010)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-710
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2 – Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser BG-Information werden folgende Begriffe bestimmt:

  1. 1.

    Prüfung von Asphalt bezeichnet die normgerechte Analyse von Mischgutproben zur Feststellung bestimmter Eigenschaften der Asphaltmischung, des Bindemittels und der Mineralstoffe.

  2. 2.

    Eine Mischgutprobe ist eine Probe aus einer noch nicht eingebauten Mischung von Bindemittel und Mineralstoffen.

  3. 3.

    Extraktion ist die physikalische Trennung des Bindemittels Bitumen von den mineralischen Bestandteilen einer Mischgutprobe unter Verwendung eines Lösemittels.

  4. 4.

    Unter Laboratorium wird eine Einrichtung verstanden, in welcher die Prüfungen von Asphalt unter Verwendung der erforderlichen Ausrüstung und unter Anwendung der Prüfverfahren durchgeführt werden. Solche Laboratorien können sowohl auf die Asphaltprüfung spezialisierte Asphaltlabors, als auch Straßenbaulabors oder Bodenlabors sein, in denen darüber hinaus andere Straßenbaustoffe oder Böden untersucht werden.

  5. 5.

    Laborabzug ist ein räumlich abgeteilter Laborbereich, der so abgesaugt ist, dass bei der Anwendung der Verfahren zur Prüfung von Asphalt Gase, Dämpfe oder Stäube in gefährlicher Konzentration oder Menge aus dem Abzugsinneren nicht in den Laborraum gelangen können. Es kommen sowohl Abzüge nach DIN 12924 "Laboreinrichtungen" als auch abgesaugte Kabinen zum Einsatz.

Auf Grund ihrer Größe werden Extraktionsanlagen in der Regel in abgesaugten, mit Glastüren ausgestatteten Kabinen betrieben, die sich zum Beschicken und Entleeren der Anlagen öffnen lassen.