DGUV Information 213-710 - Empfehlungen Gefährdungsermittlung der Unfallversiche...

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Abschnitt 4.2, 4.2 Rückgewinnung des Bindemittels
Abschnitt 4.2
Empfehlungen Gefährdungsermittlung der Unfallversicherungsträger (EGU) nach der Gefahrstoffverordnung Verwendung von Trichlorethen bei der Extraktion von Bitumen aus Asphalt nach dem Waschtrommelverfahren (DGUV Information 213-710)
Titel: Empfehlungen Gefährdungsermittlung der Unfallversicherungsträger (EGU) nach der Gefahrstoffverordnung Verwendung von Trichlorethen bei der Extraktion von Bitumen aus Asphalt nach dem Waschtrommelverfahren (DGUV Information 213-710)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-710
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4.2 – 4.2 Rückgewinnung des Bindemittels

Das Bindemittel-Lösemittel-Gemisch wird von Hand über ein Ablassventil der Lösemittelrückgewinnungsanlage in ein Aufnahmegefäß, z. B. einen Rundkolben, abgelassen. Anschließend wird das Gemisch im Rotationsverdampfer eingeengt, in dem das Lösemittel abdestilliert wird. Der Druck im Destillierkolben wird zur vollständigen Entfernung des Lösemittels bei einer Temperatur von 175 C bis auf einen festgelegten Wert abgesenkt und das Vakuum so lange gehalten, bis praktisch kein Lösemittel mehr überdestilliert.

Das so aus der Asphaltprobe rückgewonnene Bindemittel dient zur Berechnung des in der untersuchten Asphaltprobe vorhandenen löslichen Bindemittelanteils und kann weitergehend untersucht werden. Das abdestillierte Lösemittel wird in geschlossenen Behältern zwischengelagert, in den Tank der Extraktionsanlage gegeben oder entsorgt.