DGUV Information 214-009 - Gestaltung von Sicherheitsräumen, Sicherheitsabstände...

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Abschnitt 3.2, Teile der Umgebung
Abschnitt 3.2
Gestaltung von Sicherheitsräumen, Sicherheitsabständen und Verkehrswegen bei Eisenbahnen (bisher: BGI 770)
Titel: Gestaltung von Sicherheitsräumen, Sicherheitsabständen und Verkehrswegen bei Eisenbahnen (bisher: BGI 770)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 214-009
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.2 – Teile der Umgebung

Teile der Umgebung im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift "Schienenbahnen" (BGV D30) sind solche Gegenstände, durch die bei zu geringem Abstand zu den Schienenfahrzeugen Gefahrstellen gebildet werden. Somit zählen nicht nur Gebäudeteile - zum Beispiel Toreinfahrten -, sondern auch Signal-, Licht- und Fahrleitungsmaste, abgestellte Fahrzeuge und gelagerte Gegenstände - zum Beispiel Schienen- oder Schwellenstapel, Baustoffe, Werkbänke, Gerüste - zu Teilen der Umgebung. Nur Gegenstände, die aus arbeits- oder betriebstechnischen Gründen so dicht am Fahrzeug angeordnet sein müssen, dass der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann - zum Beispiel Bahnsteige, Laderampen, Weichenantriebe, Hebebühnen, Waschanlagen, Auftauanlagen, Lackierportale, Antriebe von Weichen, Trag- oder Umlenkrollen von Seilzuganlagen -, sind von dieser Bestimmung ausgenommen. Es ist anzustreben, dass bewegliche Teile dieser Einrichtungen in Grundstellung den Sicherheitsabstand einhalten (siehe Abschnitt 3.3).

Abbildung 6: Lokrangierführer und Rangierer können sich nicht immer innerhalb des von den Fahrzeugabmessungen in Anspruch genommenen Raumes aufhalten. Deshalb muss im Arbeits- und Verkehrsbereich beidseitig des Gleises ein Sicherheitsabstand freigehalten werden.