DGUV Information 214-006 - Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) in der Binnensch...

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Abschnitt 8, Industrieschutzhelme
Abschnitt 8
Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) in der Binnenschifffahrt Hinweise, Informationen und Anregungen zum Einsatz, Gebrauch und zur Eignung von PSA (bisher: BGI 765)
Titel: Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) in der Binnenschifffahrt Hinweise, Informationen und Anregungen zum Einsatz, Gebrauch und zur Eignung von PSA (bisher: BGI 765)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 214-006
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 8 – Industrieschutzhelme

Industrie- und Schutzhelme sollen als Kopfbedeckung den Kopf vor herabfallenden Gegenständen, pendelnden Lasten und Anstoßen an feststehende Gegenstände schützen.

Der Schutzhelm nach EN 397 besteht aus:

(BGV A8) M 02

Schutzhelm benutzen

Es stehen drei Helmgrößen zur Auswahl, die u.a. durch die Traghöhen von 80, 85 und 90 mm zu unterscheiden sind. Aus diesen Größen ergeben sich die Kopfbandlängen, die Ihrem Kopfumfang entsprechen.

Bei richtiger Einstellung der Tragebänder und des Kopfbandes sitzt der Schutzhelm auch bei geneigter Kopfhaltung sicher und fest.

Helmschalenformen

Beachten:Der Prellraum ist für die Sicherheit des Trägers von entscheidender Bedeutung; hier wird die Aufprallenergie abgefangen.
 STELLEN SIE IHREN HELM AUF IHREN KOPF EIN - NUR DANN IST DER SCHUTZ GARANTIERT
  1. 1

    Wenn die Helmschale einem schweren Aufprall ausgesetzt war, muss der Schutzhelm ersetzt werden.

  2. 2

    Zubehörteile dürfen nur mit Empfehlung des Herstellers verwendet bzw. angebracht werden.

  3. 3

    Es dürfen keine Anstrichstoffe, Lösemittel, Klebemittel oder selbsthaftende Etiketten angebracht werden.

Kennzeichnung

Der Hersteller hat am Helm durch Prägung oder eingegossene Information die Angaben

  • Norm (EN 397),

  • Name/Zeichen des Herstellers,

  • Jahr und Quartal der Herstellung

  • Typbezeichnung des Herstellers

  • Größe/Größenbereich (Kopfumfang in cm)

  • EG-Konformitätszeichen

anzubringen.

  Achten Sie bei der Auswahl von Schutzhelmen
auf das EG-Konformitätszeichen!

Schutzhelm - Werkstoffe

Schutzhelme aus Thermoplaste sind vor übermäßiger Hitzeeinwirkung oder UV-Strahlung zu schützen. Helme aus diesem Werkstoff sind am weitesten verbreitet. Die normale Lebensdauer beträgt 4-5 Jahre!

Aus Duroplaste (Phenol-Textil) sind Helme mit dünnwandiger Helmschale, die eine hohe Abriebfestigkeit besitzen.

Duroplasthelme können nur durch mechanische Beschädigungen zerstört werden.

Polyester - Glasfaser - Helmschalen sind hitze- und wärmestrahlungsempfindlich und haben bei unbeschädigter Helmschale eine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit. Sie können für den Träger aufgrund des Eigengewichts unangenehm sein.

Benutzungsdauer

Bei Schutzhelmen aus thermoplastischen Kunststoffen ist die Alterung nicht eindeutig erkennbar. Die Alterung ist vom Einsatz, den klimatischen Bedingungen und der Lagerung abhängig. Prüfen kann man den Helm durch einen "Knacktest"!

Die Helmschale wird seitlich zusammengedrückt oder der Schirm gebogen. Wenn Knackgeräusche wahrnehmbar sind, ist der Helm gegen einen neuen Helm auszutauschen.

Schutzhelme für Kopfverletzte

Ergänzende Hinweise:

BG-Regel "Einsatz von Industrie-Schutzhelmen" (BGR 193)