DGUV Information 214-006 - Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) in der Binnensch...

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Abschnitt 2, Das CE-Zeichen
Abschnitt 2
Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) in der Binnenschifffahrt Hinweise, Informationen und Anregungen zum Einsatz, Gebrauch und zur Eignung von PSA (bisher: BGI 765)
Titel: Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) in der Binnenschifffahrt Hinweise, Informationen und Anregungen zum Einsatz, Gebrauch und zur Eignung von PSA (bisher: BGI 765)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 214-006
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2 – Das CE-Zeichen

Persönliche Schutzausrüstungen müssen nach den Bestimmungen der Europäischen Richtlinie über das Inverkehrbringen von Persönlicher Schutzausrüstung gefertigt sein, wenn sie nach dem 30.06.95 zum Verkauf angeboten werden. Die Übereinstimmung mit der Richtlinie ist dadurch zu erkennen, dass die Persönliche Schutzausrüstung mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet ist.

Dieses CE-Zeichen kann wie folgt aussehen:

Die bisherige Nennung der Jahreszahl bei PSA der Kategorie II ist seit dem 1.1.1997 entfallen.

Persönliche Schutzausrüstungen, die vor schweren und tödlichen Unfällen schützen - wie Atemschutzgeräte - dürfen zum Verkauf nur angeboten werden, wenn sie von einer Prüfstelle einer Baumusterprüfung und zusätzlich einer Produktionsüberwachung unterzogen werden. Deutlich wird das für den Anwender durch die Kennnummer der mit der Qualitätssicherung beauftragten zugelassenen Stelle (vierstellige Zahl).

Das CE-Zeichen wurde vor 1995 noch nicht verwendet. Persönliche Schutzausrüstungen, die - wie z.B. Rettungswesten - früher auch schon von einer Prüfstelle geprüft wurden, sind mit einem GS-Zeichen versehen.

PSA der Kategorie I und II können auch noch gegenwärtig mit dem GS-Zeichen versehen sein. Die Prüfung erfolgt auf Antrag des Herstellers zusätzlich.

Der Arbeitgeber muss nach dem Arbeitsschutzgesetz in Eigenverantwortung nicht nur die Sicherheit der Beschäftigten garantieren, sondern auch die für deren Gesundheitsschutz erforderlichen Maßnahmen treffen.

Dafür muss er die Arbeitsbedingungen in seinem Betrieb unter Arbeitsschutzgesichtspunkten beurteilen.

Daraus resultierend ist die Festlegung der Schutzmaßnahmen und der erforderlichen Schutzausrüstungen erforderlich.