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DGUV Information 209-049 - Umgang mit thoriumoxidhaltigen Wolframelektroden beim Wolfram-Inertgasschweißen (WIG) (DGUV Information 209-049)
Titel: Umgang mit thoriumoxidhaltigen Wolframelektroden beim Wolfram-Inertgasschweißen (WIG) (DGUV Information 209-049)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-049
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Umgang mit thoriumoxidhaltigen Wolframelektroden beim Wolfram-Inertgasschweißen (WIG)
(DGUV Information 209-049)

Information

(bisher BGI 746)

DGUV
Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung
Spitzenverband

Stand der Vorschrift: Ausgabe April 2018

InhaltsverzeichnisAbschnitt
  
Vorwort 
Begriffe zum Strahlenschutz1
Rechtliche Grundlagen2
TRGS 528 "Schweißtechnische Arbeiten"2.1
Strahlenschutzverordnung2.2
Lüftungstechnische Maßnahmen nach TRGS 528 "Schweißtechnische Arbeiten" Abschnitt 4.32.3
Wirksamkeitsüberprüfung nach TRGS 5282.4
Gefährdungen3
Allgemeine Gefährdungen durch radioaktive Stoffe, speziell durch Thorium3.1
Gefährdungspotenzial beim Schweißen mit thoriumoxidhaltigen Wolframelektroden3.2
Gefährdungspotenzial beim Schleifen von thoriumoxidhaltigen Wolframelektroden3.3
Gefährdungspotenzial bei kombinierter Tätigkeit3.4
Gefährdungspotenzial bei der Entsorgung von Schleifstäuben und Elektrodenresten3.5
Gefährdungspotenzial bei der Lagerung der thoriumoxidhaltigen Wolframelektroden3.6
Expositionsabschätzung4
Schutzmaßnahmen5
Verwendung thoriumoxidfreier Wolframelektroden5.1
Verwendung thoriumoxidhaltiger Wolframelektroden5.2
  
Prinzipskizze "Wolfram-Inertgasschweißen (WIG)"Anhang 1
Literatur-VerzeichnisAnhang 2
Gesetze/Verordnungen1
DGUV Vorschriften, Regeln und Informationen für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit2
Normen3
Sonstige Publikationen4

Vorwort

Beim Wolframinertgasschweißen (WIG) sind möglichst thoriumoxidfreie Wolframelektroden zu verwenden, da von thoriumhaltigen Wolframelektroden auf Grund ihrer radioaktiven Eigenschaften energiereiche Strahlung ausgeht. Diese Energiereiche Strahlung kann durch die Ablagerung des Thoriums in den Knochen sowie Bestrahlung der Bronchien und der Lunge das Erbgut verändern und damit langfristig Krebs auslösen.

Kann aus zwingenden technischen Gründen nicht auf den Einsatz von thoriumoxidhaltigen Wolframelektroden verzichtet werden, enthält diese Information Hinweise zum Umgang mit thoriumoxidhaltigen Wolframelektroden. Es werden die notwendigen Schutzmaßnahmen beschrieben, um mögliche Gefährdungen beim Umgang mit diesen Elektroden zu minimieren.

Unternehmerinnen und Unternehmer können bei Beachtung der in dieser DGUV Information enthaltenen Empfehlungen, insbesondere den beispielhaften Lösungsmöglichkeiten, davon ausgehen, dass sie die in der DGUV Regel 100-500 und 100-501 "Betreiben von Arbeitsmitteln" Teil 2, Kap. 2.26 "Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren", und der TRGS 528 geforderten Schutzziele erreichen.

Diese DGUV Information ist nicht geeignet, im Falle einer Berufskrankheit nach Ziffer BK 2402 die Exposition abzuschätzen. In entsprechenden Berufskrankheiten-fällen ist die jährliche Organdosis für das betroffene Organ zu ermitteln. Diese kann aus der vorliegenden Information nicht abgeleitet werden. In diesen Fällen kann das Institut für Strahlenschutz der BG ETEM und der BG RCI beraten (Institut für Strahlenschutz der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) und der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie (BG RCI), Gustav-Heinemann-Ufer 130, 50968 Köln).

Dieser Stand der Information beinhalt nur eine redaktionelle Überarbeitung. Eine vollständige Aktualisierung der Schrift wird nach Abschluss der Überarbeitungen der TRGS 528 erfolgen.

Impressum

Herausgegeben von:
Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung e.V. (DGUV)

Glinkastraße 40
10117 Berlin
Telefon: 030 288763800
Fax: 030 288763808
E-Mail: info@dguv.de
Internet: www.dguv.de

Neue Rufnummern ab 1. August 2018:
Telefon: 030 13001-0 (Zentrale)
Fax: 030 13001-6132

Sachgebiet Oberflächentechnik und Schweißen des
Fachbereichs Holz und Metall der DGUV

DGUV Information 209-049
zu beziehen bei Ihrem zuständigen Unfallversicherungsträger
oder unter www.dguv.de/publikationen