Gefahrstoffe im Modell- und Formenbau Handhabung und sicheres Arbeiten (BGI 737)

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Abschnitt 2.4 BGI 737, Leime, Kleber
Abschnitt 2.4 BGI 737
Gefahrstoffe im Modell- und Formenbau Handhabung und sicheres Arbeiten (BGI 737)
Titel: Gefahrstoffe im Modell- und Formenbau Handhabung und sicheres Arbeiten (BGI 737)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BGI 737
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2.4 BGI 737 – Leime, Kleber

Bei Harnstoff-Formaldehyd-Harz-Leimen können nach direktem Hautkontakt oder Einatmen (z.B. beim Anrühren) Haut- bzw. Schleimhautreizungen oder Allergien auftreten.

Bei lösemittelfaltigen Klebern ("Kontaktklebern") bestehen Gesundheitsgefahren durch Einatmen von Lösemitteln und direkten Hautkontakt.

Klebstoffe auf Methylmethacrylat-Basis (Kleber für Kunststoffe, z.B. Plexiglas, Sekundenkleber) wirken reizend auf Augen, Atemwege und die Haut. Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.

Bei Sekundenklebern (Cyanacrylsäureester-Basis) bestehen in erster Linie die Gesundheitsgefahren darin, daß Kontaktflächen nach Aufbringen des Klebers auf die Haut so fest anhaften, daß eine Trennung nur operativ möglich ist.

2-Komponenten-Kleber

PUR-Kleber enthalten Isocyanate als Härter. Diese haben sowohl nach Einatmen als auch bei Hautkontakt eine hohe sensibilisierende Wirkung, die bereits bei geringsten Konzentrationen auftreten kann. Außerdem wirken Isocyanate stark reizend auf die Haut sowie auf die Schleimhäute der Augen und Atemwege.

Epoxidharz-Kleber bestehen aus der Epoxidharzkomponente und aus Aminverbindungen als Härterkomponente. Gesundheitsgefahren entstehen durch die reizende, ätzende bzw. allergisierende Wirkung der Komponenten.