DGUV Information 209-034 - Gattersägewerke Arbeitssicherheit an Maschinen und An...

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Anhang 4, Muster-Gefährdungsbeurteilungen
Anhang 4
Gattersägewerke Arbeitssicherheit an Maschinen und Anlagen (DGUV Information 209-034)

Anhangteil

Titel: Gattersägewerke Arbeitssicherheit an Maschinen und Anlagen (DGUV Information 209-034)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-034
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Anhang 4 – Muster-Gefährdungsbeurteilungen

Im Anhang 4 finden Sie die Muster-Gefährdungsbeurteilungen für verschiedene Anlagenbereiche. Diese haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und müssen gemäß den Anforderungen der einschlägigen Rechtsvorschriften und den betrieblichen Gegebenheiten entsprechend vom Unternehmer oder der Unternehmerin ergänzt und angepasst werden.

Diese und weitere Formulare für Mustergefährdungsbeurteilungen stehen online auf der Internetseite der BGHM unter dem Webcode 3647 zur Verfügung.

Mitgliedsbetriebe der BGHM können das Online-Tool "Gefährdungsbeurteilung online" auf der Internetseite der BGHM im Bereich "Meine BGHM" nutzen. Sie können darauf über den Unternehmenszugang zugreifen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Webcode 3552.

Abzugsrollengang

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Abzugsrollengang Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Förderebene im Ausschubbereich auskleiden    
[_]Einzelgefahrstellen des Förderers (z. B. durch Abdeckungen oder Füllstücke mit max. 5 mm Spaltöffnung) sichern
[_]NOT-AUS-Schalter nach EN 619 mindestens alle 20 m anbringen
[_].....................
Sturz, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken [_]Förderebene auskleiden    
[_]Sichere Zugänge (Treppen, Laufstege und Überstiege) schaffen
[_].....................
..................... [_].....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Blockzug vor der Sägeanlage

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Blockzug vor der Sägeanlage Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Absturz [_]Sichere Zugänge (Treppen, Laufstege, Überstiege) und Standflächen schaffen    
[_].....................
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Bei Automatikbetrieb: Gefahrbereich (Umzäunung) mit elektrisch verriegelten Zugangstüren und Zuhaltung, sichern    
[_]Zuhaltung erst freigeben, wenn sämtliche gefahrbringenden Bewegungen (z. B. Vorschubbewegungen, Auswerfer) zum Stillstand gekommen
[_]Bei automatischem Blockzug: Blockzug und Rundholz-Einwurf-Bereich stirnseitig verkleiden
[_]Bei handgesteuertem Blockzug: Alle Personen, die die Anlage führen, anweisen, bei allen Fahrbewegungen des Blockzugs darauf zu achten, dass andere Personen nicht gefährdet werden
[_]Förderebene des Blockzugs wannenartig verkleiden, um ein Herabfallen des Rundholzes oder der Werkstücke zu verhindern
[_]Gefahrbereich (Umzäunung) mit elektrisch verriegelten Zugangstüren und Zuhaltung sichern
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Im Automatikbetrieb Zuhaltung erst freigeben, wenn sämtliche gefahrbringenden Bewegungen (z. B. Vorschubbewegungen, Auswerfer) zum Stillstand gekommen sind    
[_]Einzelgefahrstellen des Förderers (z. B. durch Abdeckungen oder Füllstücke mit max. 5 mm Spaltöffnung), sichern
[_].....................
..................... [_].....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Doppelwellenkreissäge/Mehrblattkreissäge

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Doppelwellenkreissäge/Mehrblattkreissäge Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Absturz [_]Sichere Zugänge (Treppen, Laufstege und Überstiege) schaffen    
[_]Für Arbeiten innerhalb der Maschine Standflächenelemente nach Vorgabe des Herstellers benutzen
[_].....................    
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Betriebsart Messschaltung - Maßnahme 1 von 5: Bei Arbeiten im Ausschubbereich bei laufenden Werkzeugaggregaten dürfen sich kein Werkstück in der Maschine befinden    
[_]Betriebsart Messschaltung - Maßnahme 2 von 5: Bei Arbeiten im Ausschubbereich bei laufenden Werkzeugaggregaten ist der Vorschub stillgesetzt
[_]Betriebsart Messschaltung - Maßnahme 3 von 5: Bei Arbeiten im Ausschubbereich bei laufenden Werkzeugaggregaten sind die Auszugswalzen möglichst auf einen Restspalt von max. 2 mm zusammengefahren, verbleibende Restöffnungen sind durch Bleche geschlossen
[_]Betriebsart Messschaltung - Maßnahme 4 von 5: Bei einem Restspalt größer als 2 mm müssen die Sägeblattpakete soweit in die oberste Stellung gefahren sein, dass keine Werkstückteile mehr herausgeschleudert werden können
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Betriebsart Messschaltung - Maßnahme 5 von 5: Bei Arbeiten im Ausschubbereich bei laufenden Werkzeugaggregaten darf Ausschubbereich vom Zutrittsbereich aus nicht betreten werden können    
[_]Das Steuern von Vorschubbewegungen (z. B. Herausfahren eines in der Säge steckengebliebenen Stamms) und Verfahren der beweglichen Maschinenhälfte (z. B. zum Werkzeugwechsel) dürfen nur im Tippbetrieb erfolgen
[_]Das Verfahrenden der Werkzeugsupporte darf erst dann erfolgen, wenn sich keine Person mehr im Gefahrenbereich befindet
[_]Die Handbetätigung der Ventile von außerhalb des gesicherten Gefahrbereichs ermöglichen
[_]Gebremste Werkzeugaggregate für geringe Stillsetzungs- und Zuhaltungszeiten einsetzen
[_]Gefahrbereich (Umzäunung) mit elektrisch verriegelten Zugangstüren und Zuhaltung sichern
[_]Im Automatikbetrieb Freigabe der Zuhaltung erst, wenn sämtliche gefahrbringenden Bewegungen (z. B. Vorschubbewegungen, Werkzeuge) zum Stillstand gekommen sind
[_].....................
Teile mit gefährlichen Oberflächen [_]Schnittfeste Handschuhe und erforderlichenfalls Unterarmstulpen verwenden    
[_].....................
Unkontrolliert bewegte Teile [_]Absenkbare Prallplatte oder sich hinter dem Werkstück schließende Einzugs- und Zentriereinrichtung gegen Rückschläge sichern    
[_]Bedienstand bzw. Steuerkabine außerhalb der direkten Schussrichtung anordnen
[_]Sichtscheibe in der Kabine muss aus einem Material bestehen, das zurückschlagende Werkstückteile auffangen kann
[_]Betriebsart Messschaltung - Maßnahme 1 von 5: Bei Arbeiten im Ausschubbereich bei laufenden Werkzeugaggregaten dürfen sich kein Werkstück in der Maschine befinden
[_]Betriebsart Messschaltung - Maßnahme 2 von 5: Bei Arbeiten im Ausschubbereich bei laufenden Werkzeugaggregaten ist der Vorschub stillgesetzt
[_]Betriebsart Messschaltung - Maßnahme 3 von 5: Bei Arbeiten im Ausschubbereich bei laufenden Werkzeugaggregaten sind die Auszugswalzen möglichst auf einen Restspalt von max. 2 mm zusammengefahren, verbleibende Restöffnungen sind durch Bleche geschlossen
[_]Betriebsart Messschaltung - Maßnahme 4 von 5: Bei einem Restspalt größer als 2 mm müssen die Sägeblattpakete soweit in die oberste Stellung gefahren sein, dass keine Werkstückteile mehr herausgeschleudert werden können
[_]Betriebsart Messschaltung - Maßnahme 5 von 5: Bei Arbeiten im Ausschubbereich bei laufenden Werkzeugaggregaten darf Ausschubbereich vom Zutrittsbereich aus nicht betreten werden können
Unkontrolliert bewegte Teile [_]Die Handbetätigung der Ventile von außerhalb des gesicherten Gefahrbereichs ermöglichen    
[_]Die Rückschlagsicherung und Splitterfangeinrichtungen in der Maschine verwenden und wöchentlich auf deren Funktionstüchtigkeit (scharfkantig, leichtgängig, max. 5 mm
Abstand zwischen den Greifern der Rückschlagsicherung und max. 1 mm Abstand zwischen den Greifern der Splitterfangeinrichtung) prüfen
[_]Gebremste Werkzeugaggregate für geringe Stillsetzungs- und Zuhaltungszeiten einsetzen
[_]Gefahrbereich (Umzäunung) mit elektrisch verriegelten Zugangstüren und Zuhaltung sichern
[_]Im Automatikbetrieb Freigabe der Zuhaltung erst, wenn sämtliche gefahrbringenden Bewegungen (z. B. Vorschubbewegungen, Werkzeuge) zum Stillstand gekommen sind, sichern
[_]Prallwand am Ende des Ausschubbereichs installieren (Bei Dimensionierung der Prallwand Herstellerangaben beachten: Größe des möglichen Streubereichs herausgeschleuderter Splitter und Spreißel, Energie der aus der Maschine herausgeschleuderten Werkstücke)
[_]Seitliche Leit- und Fangeinrichtungen für herausgeschleuderte Werkstücke und Werkstückteile (z. B. Tunnel in Verbindung mit Prallwand und seitlicher Abführung)
[_].....................
Zwangshaltung (erzwungene Körperhaltung) [_]Für das Betreten, z. B. beim Entstören, genügend Arbeitsraum zwischen den Maschinen und Anlagenteilen oder der Umzäunung vorsehen    
[_].....................
..................... [_].....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Einzug-/Zentriereinrichtung

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Einzugs-/Zentriereinrichtung Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Die Handbetätigung der Ventile von außerhalb des gesicherten Gefahrbereichs ermöglichen    
[_]Gebremste Werkzeugaggregate für geringe Stillsetzungs- und Zuhaltungszeiten einsetzen
[_]Gefahrbereich durch Umzäunung mit elektrisch verriegelten Zugangstüren inkl. Zuhaltung sichern
[_]Im Automatikbetrieb erfolgt die Freigabe der Zuhaltung erst dann, wenn zuvor sämtliche gefahrbringende Bewegungen innerhalb der Umzäunung (z. B. Vorschubbewegungen, Werkzeuge) zum Stillstand gekommen sind
[_].....................
Unkontrolliert bewegte Teile [_]Technische Maßnahmen, die ein Halten der Werkstücke auch nach Energieausfall in Einzug- und Zentriereinrichtungen gewährleisten    
[_].....................
Zwangshaltung (erzwungene Körperhaltung) [_]Für das Betreten, z. B. beim Entstören, genügend Arbeitsraum zwischen den Maschinen und Anlagenteilen oder der Umzäunung vorsehen    
[_].....................
..................... [_].....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Gatterspannwagen

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Gatterspannwagen Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Anlagenführer oder Anlagenführerin anweisen, bei allen Fahrbewegungen des Gatterspannwagens sowie beim Betätigen des Stammeinlegers darauf zu achten, dass Beschäftigte nicht gefährdet werden    
[_]Übergabe zur Sicherung der Quetschstelle zwischen Gatterspannwagen und der Übergabe auskleiden
[_]Bei automatischer Rundholzzuführung: Blockzug und Rundholz-Einwurf-Bereich stirnseitig verkleiden
[_]Bei automatischen Gatterspannwagen Umwehrung (z. B. Geländer oder Schutzgitter) des Spannwagenfahrbereichs gegen unbeabsichtigten Zutritt mit Zutrittsöffnung im einsehbaren Bereich der Anlagenführung
[_]Sicherheitsabstand von mindestens 500 mm zwischen Gatterspannwagen und festen Teilen der Umgebung (z. B. rückseitige Hallenwand); Ausnahme aus technologischen Gründen: geringerer Abstand zwischen Gatterspannwagen und Querübergabeförderer .....................
Sturz, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken [_]Bodenunebenheiten beseitigen    
[_].....................
Absturz [_]Sichere Zugänge (Treppen, Laufstege und Überstiege) schaffen    
[_].....................
..................... [_].....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Mehrblattkreissägemaschine (Besäummaschine)

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand: [...]
Arbeitsplatz: Mehrblattkreissägemaschine (Besäumsäge) Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Teile mit gefährlichen Oberflächen [_] Den nicht zum Schneiden benutzten Teil des Sägeblatts durch feststehende Schutzhaube gegen Zugriff sichern    
[_] Im Automatikbetrieb: Beim Betreten des Gefahrbereichs muss die Säge ausgeschaltet sein bzw. darf das rotierende Sägeblatt nicht erreicht werden können (z. B. durch zwangsläufig gesteuerte abgetauchte Sägeblattstellung)
[_] Bei Arbeiten an den Werkzeugen, z. B. Werkzeugwechsel, schnittfeste Handschuhe und ggf. Unterarmstulpen verwenden
[_] Geschlossenes Maschinengehäuse (Kapselung) und elektrische Verriegelung und Zuhaltung der Werkzeugverkleidungen bis zum Werkzeugstillstand
[_] .....................
Unkontrolliert bewegte Teile [_] Gegenlaufsägen: Als zusätzlichen Schutz (neben Rückschlagsicherung und Splitterfangeinrichtung) gegen rückschlagende Werkstücke Lederschürzen tragen    
[_] Gegenlaufsägen: Die Rückschlagsicherung und Splitterfangeinrichtungen in der Maschine verwenden und wöchentlich auf deren Funktionstüchtigkeit (scharfkantig, leichtgängig, max. 1 mm Abstand zwischen den Greifern der Splitterfangeinrichtung) prüfen
  [_] Gleichlaufsägen: Seitliche Leit- und Fangeinrichtungen für herausgeschleuderte Werkstücke und Werkstückteile (z. B. Tunnel in Verbindung mit Prallwand und seitlicher Abführung)    
[_] .....................
..................... [_] .....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Rollengang (angetrieben)

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Rollengang (angetrieben) Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Einzelgefahrstellen des Förderers z. B. durch Abdeckungen oder Füllstücke mit max. 5 mm Spaltöffnung sichern    
[_]NOT-AUS-Schalter nach EN 619 mindestens alle 20 m anbringen
[_]Durch Auskleidung des Rollengangs Quetsch- und Scherstellen durch zwangsgeführte Werkstücke sichern
[_].....................
..................... [_].....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Rundholzaufgabe Querförderer

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Rundholzaufgabe Querförderer Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Sturz, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken [_]Förderebene auskleiden    
[_].....................
Absturz [_]Sichere Zugänge (Treppen, Laufstege, Überstiege) und Standflächen schaffen    
[_].....................
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Einzelgefahrstellensicherung durch Auskleidung der Förderebene und z. B. Abdeckung von Kettenauflaufstellen und/oder Quetsch- und Scherstellen durch Mitnehmer    
[_]Gefahrbereich durch Umzäunung mit elektrisch verriegelter Zugangstür sichern
[_]NOT-AUS-Schalter nach EN 619 mindestens alle 20 m anbringen
[_]Vollflächige Entsorgung unterhalb der Förderebene, um Reinigungsarbeiten im Gefahrbereich (z. B. Kratzförderer) zu vermeiden
[_]Zur Störungsbeseitigung das Rundholz mit einem Manipulator, z. B. Kran mit Greifer, bewegen, um das Einsteigen in die Anlage zu vermeiden
[_].....................
Unkontrolliert bewegte Teile [_]An der Aufgabestelle werden Sicherungen gegen das Herabfallen von Stämmen abgebracht und die Breite des Querförderers beträgt mindestens 75% der maximalen Stammlänge    
[_]Bei Arbeiten an und in der Maschine (z. B. Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten und Störungsbeseitigung) darf die Anlage nur im Tippbetrieb betrieben werden
[_]Gefahrbereich durch Umzäunung mit elektrisch verriegelter Zugangstür sichern
[_]Gefahrstellen der Fallstufe durch distanzierende Schutzeinrichtungen (z. B. Stehverhinderer) absichern
[_]NOT-AUS-Schalter nach EN 619 mindestens alle 20 m anbringen
[_]Vollflächige Entsorgung unterhalb der Förderebene, um Reinigungsarbeiten im Gefahrbereich zu vermeiden (z. B. Kratzförderer)
[_].....................
Heben, Halten, Tragen [_]Zur Störungsbeseitigung das Rundholz mit einem Manipulator, z. B. Kran mit Greifer, bewegen    
[_].....................
..................... [_].....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Stetigförderer zwischen Anlagenteilen

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Stetigförderer zwischen Anlagenbereichen Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Abweisende Schutzeinrichtung (z. B. Stehverhinderer) anbringen    
[_]Bei Förderketten mit aufgesetzten Mitnehmern sollten Sicherheitsabstände zwischen Mitnehmer und Auskleidung der Förderebene (in der Regel für den Fuß, je nach Gegebenheit auch andere) eingehalten werden
[_]Bei Gefahrbereichsabsicherung (ohne Sicherung der Einzelgefahrstellen) darf bei Arbeiten an und in der Maschine (z .B. Wartungs-/Instandhaltungsarbeiten/Störungsbeseitigung) die Anlage nur im Tippbetrieb betrieben werden können
[_]Einzelgefahrstellen des Förderers (z. B. Kettenauflaufstellen, Quetsch- und Scherstellen durch Mitnehmer) durch Verkleidungen, Füllstücke oder Auskleidungen sichern
[_]Förderebene umzäunen oder teilweise absperren
[_]Gefahrbereich sichern (das Erreichen des Gefahrbereichs muss so lange verhindert sein, bis ein sicherer Anlagenzustand hergestellt wurde)
[_]NOT-AUS-Schalter nach EN 619 mindestens alle 20 m anbringen
[_]Tippbetrieb des Förderers durch mitführbaren Tippschalter für die Wartungsperson oder Steuerung von einer zweiten Person, die Sichtkontakt zur Wartungsperson hat
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Untersteigsicherung anbringen    
[_]Vor dem Betreten oder bei Störungsbeseitigung die Förderbewegung abschalten
[_]Wannenartige Schutzbleche unmittelbar am Förderer anbringen
[_]Wartungsarbeiten nicht bei laufender Produktion ausführen, Förderer vorher leer fahren
[_]Zentralschmierung - damit erübrigt sich der manuelle Eingriff und die Unterbrechung der Produktion
[_]Zur Risikominimierung bei Wartung und Instandhaltung die Schmiernippel, soweit dies technisch möglich ist, außerhalb des gesicherten Gefahrbereichs angeordnet und nach Möglichkeit in Gruppen zusammenfassen
[_].....................
Sturz, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken [_]Förderebene auskleiden    
[_].....................
Absturz [_]Sichere Zugänge (Treppen, Laufstege, Überstiege) und Standflächen schaffen    
[_].....................
Unkontrolliert bewegte Teile [_]Abweisende Schutzeinrichtung (z. B. Stehverhinderer) anbringen    
[_]Untersteigsicherung anbringen
[_]Bei Förderketten mit aufgesetzten Mitnehmern sollten Sicherheitsabstände zwischen Mitnehmer und Auskleidung der Förderebene (in der Regel für den Fuß, je nach Gegebenheit auch andere) eingehalten werden
[_]Gefahrbereich sichern (das Erreichen des Gefahrbereiches muss so lange verhindert sein, bis ein sicherer Anlagenzustand hergestellt wurde)
[_].....................
..................... [_].....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Untertischkappkreissägemaschine

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Untertischkappkreissägemaschine Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Teile mit gefährlichen Oberflächen [_]Bei Arbeiten an den Werkzeugen, z. B. Werkzeugwechsel, schnittfeste Handschuhe benutzen und ggf. Unterarmstulpen benutzen    
[_].....................
..................... [_].....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Vereinzelner für Schnittholz

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Vereinzelner für Schnittholz Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Sturz, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken [_]Förderebene auskleiden    
[_].....................
Absturz [_]Sichere Zugänge (Treppen, Laufstege, Überstiege) und Standflächen schaffen    
[_].....................
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Gefahrbereich unterhalb der Förderebene durch Umzäunung mit elektrisch verriegelten Zugangstür sichern    
[_]Gefahrstellen der oberen Umlenkung, die von oberhalb der Förderebene erreicht werden können, durch eine Einzelgefahrstellensicherung sichern
[_]Gefahrstellen der unteren Umlenkung, die von oberhalb der Förderebene erreicht werden können, entweder durch eine Einzelgefahrstellensicherung oder durch eine Gefahrbereichssicherung oberhalb der Förderebene sichern
[_].....................
..................... [_].....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Vertikalgatter

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Vertikalgatter Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Absturz [_]Öffnungen zwischen den unteren Transportwalzen und dem Fußboden müssen so gesichert sein, dass Personen oder Hölzer nicht hineingeraten können    
[_]Fußbodenöffnungen für bewegte Maschinenteile müssen mit mindestens 150 mm hohen Fußleisten gesichert sein
[_]Reinigungsfreundliche Abdeckungen, Verkleidungen oder Umwehrungen von Öffnungen herstellen
[_]Spannen der Sägeblätter von geeigneter Standfläche aus
[_]Zu verwendende Werkzeuge (z. B. Spannschlüssel zum Spannen der Sägeblätter) auf Beschädigungen prüfen und ggf. austauschen
[_].....................
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Auskleiden der Förderebene im Ausschubbereich    
[_]Beim Abnehmen der Seitenware und Hauptware nicht an den Umfang angetriebener Walzen greifen
[_]Beim Aufenthalt im Gefahrbereich muss eine formschlüssige Sicherung gegen das Herabsinken des hochgestellten Sägerahmens im Stillstand anwendet werden
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Beim Aufenthalt im Gefahrbereich müssen hochgestellte Druckwalzen gegen das Herabsinken mit einem Sicherungsbolzen gesichert werden    
[_]Beim Bewegen der Seitenware-Auszugswalzen entweder Griff benutzen oder Walzenantrieb ausschalten
[_]Einrichtungen zum Anheben des Sägerahmens (Klinkeinrichtungen) müssen mit einer Sicherheitsklinke ausgerüstet sein
[_]Von oben zu bedienende Hebel der Klinkeinrichtung müssen so beschaffen sein, dass sie nicht hochschlagen können
[_]Gefahrenbereich im Gatterkeller mit trennenden Schutzeinrichtungen und elektrisch verriegelter Zugangstür absichern
[_]Nicht zwischen Schnittholz und Spaltkeil greifen oder stellen, ggf. Gattervorschub abschalten oder Hilfsmittel benutzen
[_]Sicherung im Untergeschoss gegen unbeabsichtigtes Einschalten des Gatters, gekoppelt mit der Einrichtung gegen Herabsinken des Gatterrahmens und dem Berührungsschutz des Kurbeltriebs müssen vorhanden sein
[_]Stelzenverkleidung und Schwungradabdeckung geschlossen halten
[_].....................
Sturz, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken [_]Auskleiden der Förderebene im Ausschubbereich    
[_]Sichere Zugänge (Treppen, Laufstege und Überstiege) schaffen
[_].....................
Teile mit gefährlichen Oberflächen [_]Beim Arbeiten mit den Sägeblättern, z. B. Werkzeugwechsel, schnittfeste Handschuhe und ggf. Unterarmstulpen verwenden    
[_].....................
..................... [_].....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Vorkappsägen am Gatter

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Vorkappsägen am Gatter Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile [_]Die Erreichbarkeit der Handgriffe für die Seitenware-Auszugswalzen und der Spaltkeilverstellung von außen (z. B. durch einen Ausschnitt in der Umzäunung) gewährleisten    
[_]Quer über dem Gatter-Auslaufbereich hinter den Kappsägen eine hochklappbare und elektrisch verriegelte Schranke anordnen
[_]Trennende Schutzeinrichtungen mit elektrisch verriegelten Zugangstüren zwischen Gatter und Kappsägen einsetzen
[_].....................
..................... [_].....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Winkelübergabe (Querabzug)

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Winkelübergabe (Querabzug) Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Unkontrolliert bewegte Teile [_]Abweisende Schutzeinrichtung (z. B. Stehverhinderer) anbringen    
[_].....................
..................... [_].....................    

Mitgeltende Unterlagen:[_] Betriebsanweisung[_] BedienungsanleitungWo befinden sich diese: .................

Holzstaub im Sägewerk

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Holzstaub im Sägewerk Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Einatmen von Gefahrstoffen [_] Bei staubintensiven Tätigkeiten, z. B. Reinigung: FFP2-Masken verwenden    
[_]Einschnittmaschinen (Blockbandsäge, Profilzerspaner, Kreissägen,...) möglichst einhausen (kapseln), Holzstaub an der Entstehungsstelle absaugen
[_]Kann der Schichtmittelwert für Holzstaub von 2 mg/m3 nicht eingehalten werden, sind arbeitsmedizinische Vorsorgemaßnahmen erforderlich
[_].....................
..................... [_].....................    

Späne-Absaugung

Betriebsstätte:  
Betriebsbereich:   Stand:  
Arbeitsplatz: Späne-Absaugung Blatt-Nr.  

Ermittelte Gefährdungen
(Beschreibung)
Risiko
Schutzmaßnahme Handlungsbedarf Wirksamkeit
WerBis wannWirksam abWer
Explosionsfähige Atmosphäre [_]Explosionsfähiger Atmosphäre im Arbeitsbereich und innerhalb von Rohrleitungen durch ausreichende Absaugleistung vermeiden    
[_]Zündquelleneintrag in die Absauganlage vermeiden
[_].....................
Unzureichende Organisation [_]Unterweisung zum Umgang mit Holzstäuben und zur Vorgehensweise bei der Brandbekämpfung durchführen    
[_].....................
Einatmen von Gefahrstoffen [_]Reduzierung von einatembaren Stäuben in der Umgebungsluft durch optimale Erfassung, ausreichende Absaugleistung, wirksame Abscheidung herstellen    
[_]Bei Arbeiten an Absauganlagen Atemschutzmasken FFP2 verwenden
[_].....................

Notizen

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Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung e.V. (DGUV)

Glinkastraße 40
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Telefon: 030 13001-0 (Zentrale)
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