DGUV Information 209-033 - Faserverstärkte Polyesterharze Handhabung und sichere...

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Abschnitt 8, Brandgase, Brand- und Explosionsschutz
Abschnitt 8
Faserverstärkte Polyesterharze Handhabung und sicheres Arbeiten (bisher: BGI 729)
Titel: Faserverstärkte Polyesterharze Handhabung und sicheres Arbeiten (bisher: BGI 729)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-033
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 8 – Brandgase, Brand- und Explosionsschutz

Brandgase

UP-Harze beginnen sich bei einer Temperatur von mehr als 140 C zu zersetzen. Im Brandfalle muss mit dem Auftreten von

  • Styrol

  • Kohlenmonoxid (geruchloses sehr giftiges Gas, leichter als Luft)

  • Kohlendioxid

gerechnet werden.

Bei der Brandbekämpfung muss von der Umgebungsluft unabhängiger Atemschutz getragen werden.

Brand- und Explosionsschutz

In Arbeitsbereichen, in denen mit Aceton oder anderen leichtentzündlichen Löse- und Reinigungsmitteln gearbeitet wird, müssen die elektrischen Betriebsmittel im Umkreis von 2,50 m um die Verarbeitungsstelle explosionsgeschützt ausgeführt sein. Maschinen und Werkzeuge, die Funken bilden, dürfen nicht verwendet werden.

Arbeitsräume, in denen Polyesterharze, Styrol, Härter und Beschleuniger verarbeitet werden, gelten als feuergefährdete Räume. Das Rauchen und der Umgang mit offenem Feuer oder Licht ist deshalb verboten. Auf das Verbot ist hinzuweisen.

Feuerlöscher für Brandklasse B bereitstellen (CO2-, Pulverlöscher).

Feuerlöschdecken nach DIN 14155 bereitstellen.

Abfallbehälter für Harzreste und andere Abfälle müssen aus unbrennbarem Material (z.B. Stahl, Aluminium) sein und einen selbstschließenden Deckel haben.