DGUV Information 209-032 - Möbelindustrie SchreinereienTischlereien (bisher: BG...

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Anhang 2, Formblätter, Betriebsanweisungen, Unterweisungshil...
Anhang 2
Möbelindustrie Schreinereien/Tischlereien (bisher: BGI 726)

Anhangteil

Titel: Möbelindustrie Schreinereien/Tischlereien (bisher: BGI 726)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-032
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Anhang 2 – Formblätter, Betriebsanweisungen, Unterweisungshilfen

Formblatt "Organisation - Festlegung von Verantwortungsbereichen"

Muster einer Entstöranweisung

Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten

Hautschutzplan

Betriebsanweisungen Gefahrstoffe

Unterweisungshilfen

  • Sicheres Arbeiten auf Leitern

  • Sicherer Betrieb von Flurförderzeugen mit Fahrersitz oder Fahrerstand

  • Sicherer Betrieb bei besonderen Einsätzen von Flurförderzeugen

  • Sicherer Betrieb von Mitgänger-Flurförderzeugen

  • Sicheres Arbeiten an Abrichthobelmaschinen

  • Sicheres Arbeiten an Tischfräsmaschinen

  • Sicheres Arbeiten an Tisch- und Formatkreissägemaschinen

  • Sicheres Arbeiten an Tischbandsägemaschinen

  • Sicheres Arbeiten mit Handmaschinen

  • Sicheres Arbeiten mit Fräswerkzeugen für die Holzbearbeitung

  • Sicheres Arbeiten an Kantenanleimmaschinen

  • Sicheres Arbeiten in Silos für Holzstaub und -späne

  • Sicher arbeiten mit Gehörschutz in Lärmbereichen

  • Tragen von Sicherheitsschuhen

Sicheres Arbeiten an Maschinen und verketteten Anlagen

Für das sichere Arbeiten an Maschinen und Anlagen sind detaillierte Betriebsanweisungen erforderlich.

Dazu sind umfangreiche Vorermittlungen notwendig, wie z.B.:

  1. 1

    Mögliche Problembereiche der Anlage/Maschine ermitteln. Problembereiche können sein:

    • Nachlauf von Werkzeugen/Aggregaten nach dem Abschalten

    • Verbleibende pneumatische bzw. hydraulische Restenergien nach dem Abschalten

    • Automatische Beschickungseinrichtungen

    • Richtungsänderung des Materialflusses

  2. 2

    Berücksichtigen der Erkenntnisse aus der Auswertung sämtlicher an der jeweiligen Maschine/Anlage auftretenden Störungen und deren Ursachen.

  3. 3

    Auf Grund der mit den einzelnen Tätigkeiten verbundenen Unfallrisiken und der Qualifikation der Beschäftigten ist festzulegen, welche Personen nachfolgende Tätigkeiten durchführen dürfen:

    • Störungsbeseitigung

    • Störungsursachenermittlung in Ausnahmefällen bei laufender Anlage und aufgehobener Schutzwirkung der Schutzeinrichtungen

    Die Beseitigung von komplexen Störungsursachen erfordert gelegentlich eine Fehlersuche bei laufender Anlage. An neuen Maschinen und Anlagen ist das Schutzkonzept so fortschrittlich, dass das Beobachten ohne Manipulieren von Schutzeinrichtungen möglich ist. Bei Altanlagen ist dies nicht immer der Fall. Es lässt sich dann nicht vermeiden, dass zur Fehlererkennung die Schutzwirkung von Schutzeinrichtungen kurzzeitig aufgehoben werden muss.

    • Einrichten

    • Warten/Instandsetzen

    • Betreiben

  4. 4

    Die Vorgaben und die Bedienungsanleitung des Herstellers sowie die betrieblichen Gegebenheiten sind zu berücksichtigen.

    Bausteine mit Textvorschlägen für Betriebsanweisungen siehe nachfolgende Seiten.