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Abschnitt 3, Holzstaub
Abschnitt 3
Möbelindustrie Schreinereien/Tischlereien (bisher: BGI 726)
Titel: Möbelindustrie Schreinereien/Tischlereien (bisher: BGI 726)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-032
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3 – Holzstaub

Risiko

Gefährdungsstufe insgesamt III.

  1. 1

    Es besteht ein gewisses Erkrankungsrisiko bei langjähriger Inhalation von Eichen- und/oder Buchenholzstaub und bestimmten Zusatzstoffen, wie z.B. Chromaten, Holzschutzmittelwirkstoffen, Nasenschleimhautkrebs zu entwickeln.

  2. 2

    Es besteht ferner ein gewisses Erkrankungsrisiko, bevorzugt bei der Inhalation, chronische oder obstruktive Atemwegserkrankungen zu entwickeln. Dieses Risiko ist insbesondere bei Abachiholz und Western Red Cedar (sehr selten in Deutschland verarbeitet) hoch.

Staubarme Bereiche in der Möbelindustrie

  1. 1

    In Fabriken, in denen Korpusmöbel überwiegend auf Holzwerkstoffbasis hergestellt werden, gilt der Luftgrenzwert von 2 mg/m3 für Holzstaub als eingehalten, wenn die in der BGI "Holzstaub" (BGI 739) in Abschnitt 2.3 genannten Bedingungen eingehalten sind.

  2. 2

    Dies gilt nicht an Handschleifarbeitsplätzen, sofern Größe und/oder Form der zu bearbeitenden Gegenstände die Durchführung der Schleifarbeiten auf Absaugtischen oder unter Verwendung anderer wirksamer Absaugungen nicht zulassen.

An diesen Arbeitsplätzen kann davon ausgegangen werden, dass 5 mg/m3 eingehalten werden, sofern abgesaugte Arbeitstische verwendet werden [72] [76].

Maßnahmen zum Vermeiden von Hauterkrankungen siehe "Hautschutzplan", Anhang 2.

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