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Abschnitt 1.11, Persönliche Schutzausrüstungen
Abschnitt 1.11
Möbelindustrie Schreinereien/Tischlereien (bisher: BGI 726)
Titel: Möbelindustrie Schreinereien/Tischlereien (bisher: BGI 726)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-032
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 1.11 – Persönliche Schutzausrüstungen

In der Möbelindustrie sind folgende persönliche Schutzausrüstungen notwendig:

  • Sicherheitsschuhe, mindestens Klasse S1 (mit Stahlkappen).

  • Gehörschutz bei Aufenthalt in Lärmbereichen (siehe 1.10).

  • Atemschutz beim Umgang mit Gefahrstoffen, sofern der Luftgrenzwert überschritten wird.

Der Atemschutz muss auf den Gefahrstoff bzw. das Arbeitsverfahren abgestimmt sein, z.B.

  • Atemschutzmasken mit Partikelfilter P2 nach [42] oder partikelfiltrierende Halbmasken FFP2 S nach [43] oder Atemschutzhauben nach [42] bei Stäuben.

  • Werden überwiegend Schleifarbeiten durchgeführt, sollten partikelfiltrierende Halbmasken FFP2 S mit Ausatemventil nach [44] oder Atemschutzmasken mit Partikelfilter P2 nach [42] verwendet werden.

  • Beim Einfahren in nicht entleerte Silos Vollmaske P2 nach [42].

  • Atemschutzmasken mit Kombinationsfilter A2P2 nach [41] beim Spritzlackieren.

Augenschutz beim

  • Umgang mit ätzenden Arbeitsstoffen, z.B. Säuren, Laugen, Bleichmitteln, Abbeizern,

  • Schleifen von Metallwerkstücken,

  • Bearbeiten von Aluminium oder zum Splittern neigenden Kunststoffen.

Schutzbrille mit Seitenschutz nach DIN EN 166 ohne Schutzstufenzeichen

Korbbrille mit zwei Sichtscheiben nach DIN EN 166, gekennzeichnet mit X 1 ZZ S

Hautschutz beim Umgang mit bestimmten Gefahrstoffen (siehe "Hautschutzplan", Anhang 2).

Lederschürzen mit Splitterschutz bei Arbeiten an Mehrblattsägemaschinen.

Die notwendigen persönlichen Schutzausrüstungen muss der Unternehmer bereitstellen.