DGUV Information 209-032 - Möbelindustrie SchreinereienTischlereien (bisher: BG...

Online-Shop für Schriften

Jetzt bei uns im Shop bestellen

Jetzt bestellen
Abschnitt 1.10, Lärm
Abschnitt 1.10
Möbelindustrie Schreinereien/Tischlereien (bisher: BGI 726)
Titel: Möbelindustrie Schreinereien/Tischlereien (bisher: BGI 726)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-032
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 1.10 – Lärm

Risiko

  1. 1.

    Die Lärmschwerhörigkeit ist die häufigste Berufskrankheit bei Beschäftigten in der Möbelindustrie.

  2. 2.

    Das Risiko, an Lärmschwerhörigkeit zu erkranken, ist in Gefährdungsstufe II als erheblich eingestuft.

Ermittlung

Lärmbereiche mit ortsbezogenen Beurteilungspegeln von 85 dB(A) und mehr ermitteln und dokumentieren. Ggf. Messungen durch den Beratungsdienst der Holz-BG durchführen lassen.

Kennzeichnung

Lärmbereiche mit ortsbezogenen Beurteilungspegeln von 90 dB(A) und mehr ermitteln und kennzeichnen. Sicherstellen, dass dort Gehörschutz getragen wird. In der Möbelindustrie sind dies i.d.R.:

  • Zuschnittbereiche

  • Maschinenräume für die Einzelfertigung

  • Maschinenräume für die Serienfertigung.

  • Besondere Einzelarbeitsplätze, z.B. Tätigkeiten mit Tackern.

Lärm-Vorsorgeuntersuchungen

Beschäftigte, die in Lärmbereichen arbeiten oder einem persönlichen Beurteilungspegel von 85 dB(A) und mehr ausgesetzt sind, müssen regelmäßig nach dem Grundsatz "G 20" untersucht werden (erledigt SAMD für seine Mitglieder), siehe 1.4.

Lärmminderung bei der Neuplanung von Betriebsstätten

Vorsehen spezieller Lärmminderungsmaßnahmen bei der Neuplanung, z.B.

  • Schallabsorbierende Decken

  • Abtrennung lärmintensiver Bereiche

  • Kapselung lärmintensiver Maschinen

Wir empfehlen, bei Lärmproblemen den Beratungsdienst der Holz-BG anzufordern.

Prüfen im Betrieb