DGUV Information 213-009 - Auto-Betonpumpen (bisher: BGI 713)

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Abschnitt 3.3, Ausbildung
Abschnitt 3.3
Auto-Betonpumpen (bisher: BGI 713)
Titel: Auto-Betonpumpen (bisher: BGI 713)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-009
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.3 – Ausbildung

Betonpumpenfahrzeuge dürfen nur von Personen geführt werden, die einen Führerschein der Klasse II besitzen und im Umgang mit dem Arbeitsgerät hinreichend ausgebildet worden sind.

Betonpumpen mit Anschaffungskosten bis 1,5 Millionen Mark stellen für das Unternehmen einen hohen Sachwert dar. Deshalb - und wegen des großen Gefährdungspotentials bei unsachgemäßem Umgang - liegt eine gründliche und umfassende Ausbildung besonders im Interesse des Unternehmens.

Die Ausbildung über spezielle maschinentechnische und gerätespezifische Gefahren sowie die bestimmungsgemäße Verwendung der Geräte erfolgt in den meisten Fällen durch Hersteller. Diese bieten Lehrgänge an, in denen das Thema "Arbeitssicherheit" einen hohen Stellenwert einnimmt (Abb. 3).

Auf jeden Fall muß eine Einweisung bei jeder Übergabe eines Gerätes stattfinden.

Abb. 3: Maschinisten-Lehrgang beim Hersteller

Der Betreiber hat sein Personal über die allgemeinen typischen Gefahren und über den sicheren Umgang zu unterweisen.

Zahlreiche Unfälle beweisen, daß bestehende Sicherheitsvorschriften oft nicht beachtet werden. Schulungen und Unterweisungen im Sinne des § 7 Abs. 2 der UVV "Allgemeine Vorschriften" (VBG 1) sind zwingend erforderlich. Diese Verpflichtung richtet sich an den Unternehmer, der seine Mitarbeiter nach Bedarf, jedoch mindestens einmal jährlich über die bei ihrer Tätigkeit auftretenden Gefahren sowie über die Maßnahmen zu ihrer Abwendung zu unterweisen hat.