DGUV Information 213-009 - Auto-Betonpumpen (bisher: BGI 713)

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Abschnitt 2, Einführung
Abschnitt 2
Auto-Betonpumpen (bisher: BGI 713)
Titel: Auto-Betonpumpen (bisher: BGI 713)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-009
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2 – Einführung

Mit zunehmender Technisierung der Arbeitsabläufe, dem gestiegenen Anspruch auf eine saubere Umwelt und der Forderung nach leistungsfähigen, kurzfristig verfügbaren und extrem mobilen Systemen der Betonanlieferung und Verteilung sind sowohl Auto-Betonpumpen als auch Betonfahrmischer auf den Baustellen nicht mehr wegzudenken. Schon aus Gründen des erforderlichen Platzbedarfs könnte manche innerstädtische Baustelle nach konventioneller Methode, nämlich Betonherstellung vor Ort und Transport des Betons mittels Kübel oder Förderband, nicht mehr betrieben werden. Der Forderung der Anwender nach mobilen Einsatzmöglichkeiten von Betonpumpen konnte bereits Ende der 60er Jahre durch den Bau einer auf einem Fahrzeug montierten Betonpumpe mit einem separaten Verteilermast Rechnung getragen werden, allerdings mit noch geringeren Förderleistungen und Reichweiten (Abb. 1).

Abb. 1: Aus den Anfängen der Auto-Betonpumpen

Heute stehen Betonpumpen mit Förderleistungen über 100 m3/h zur Verfügung. Mehrteilige Knickverteilermaste haben Reichweiten von über 50 m (Abb. 2).

Abb. 2: Modernes Betonpumpenfahrzeug mit einer Reichweite von 52 m