DGUV Information 208-015 - Fahrzeughebebühnen Merkblatt M 38 (bisher: BGI 689)

Online-Shop für Schriften

Jetzt bei uns im Shop bestellen

Jetzt bestellen
Abschnitt 4, Triebwerke
Abschnitt 4
Fahrzeughebebühnen Merkblatt M 38 (bisher: BGI 689)
Titel: Fahrzeughebebühnen Merkblatt M 38 (bisher: BGI 689)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 208-015
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4 – Triebwerke

Triebwerke von Hebebühnen müssen so arbeiten, dass alle Hub- und Senkbewegungen stoßfrei durchgeführt werden können. Unbeabsichtigtes Heben oder Senken muss verhindert sein. Im Fehlerfall ist die Fahrzeughebebühne stillzusetzen und der Unternehmer, der Eigentümer der Anlage oder die Wartungs- bzw. Herstellerfirma umgehend zu benachrichtigen.

Durch Undichtigkeit im hydraulischen Leitungssystem und durch Verschleiß der Dichtungsmanschette am Kolbenaustritt von Einstempel-Fahrzeughebebühnen kann es zu Hydraulikölverlusten kommen. Die Folgen können unbeabsichtigte Senkbewegungen des Lastaufnahmemittels und damit Gefährdungen der unter dem Fahrzeug arbeitenden Personen sein. Nur eine regelmäßige Kontrolle des Hydraulikölstandes kann ein sicheres Arbeiten gewährleisten. Der Bedienungsanleitung des Herstellers ist zu entnehmen, wie die Kontrollen durchgeführt werden.

Die Hebebühnen müssen so eingerichtet sein, dass sich das Lastaufnahmemittel bei Undichtigkeiten im Leitungssystem oder bei Bruch eines Tragmittels aus der jeweiligen Ruhestellung um nicht mehr als 10 cm bewegen kann.

Sind Hebebühnen mit mehreren Tragmitteln (z.B. Seile, Ketten, Spindeln) ausgerüstet, so muss deren Gleichlauf gewährleistet sein. Dies ist der Fall, wenn die Höhendifferenz der Angriffspunkte der Tragmittel am Lastaufnahmemittel kleiner als 50 mm oder die Neigung des Lastaufnahmemittels kleiner als 1 ist.