DGUV Information 209-023 - Lärm am Arbeitsplatz (DGUV Information 209-023)

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DGUV Information 209-023 - Lärm am Arbeitsplatz
DGUV Information 209-023 - Lärm am Arbeitsplatz (DGUV Information 209-023)
Titel: Lärm am Arbeitsplatz (DGUV Information 209-023)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-023
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Lärm am Arbeitsplatz
(DGUV Information 209-023)

Information

(bisher BGI 688)

BGHM
Berufsgenossenschaft Holz und Metall

Stand der Vorschrift: Ausgabe November 2013

 

Inhaltsübersicht Abschnitt
  
Vorwort 
Wirkung des Lärm1.
Wirkung auf die Gesundheit1.1
Wirkung auf das Gehör1.2
Aufbau des Ohres1.2.1
Hörvermögen des gesunden Ohres1.2.2
Gehörschäden und Hörverlust1.2.3
Gesetzliche Grundlagen2.
Grundlagen der Geräuschimmission3.
Schalldruckpegel, Messgrößen und Messverfahren3.1
Schalldruckpegel3.1.1
Frequenzbewertung3.1.2
Zeitbewertung3.1.3
Messverfahren3.1.4
Messgeräte3.2
Durchführung der Geräuschmessung3.3
Erfassen der Lärmeinwirkung3.4
Personengebundene und ortsfeste Messung3.4.1
Messstrategien nach DIN EN ISO 96123.4.2
Auswahl geeigneter Teilzeiten3.4.3
Rechnen mit Schallpegeln3.5
Mittelung von Schallpegeln3.5.1
Pegeladdition3.5.2
Tages-Lärmexpositionspegel3.6
Ermittlung des Tages-Lärmexpositionspegels3.6.1
Berechnung des Tages-Lärmexpositionspegels3.6.2
Expositionspunkte3.6.3
Berechnung mit dem IFA-Rechner3.6.4
Angaben der Messunsicherheiten3.7
Bestimmung der kombinierten Standardunsicherheit nach DIN EN ISO 96123.7.1
Bestimmung der Unsicherheit A aus der Genauigkeitsklasse3.7.2
Vergleich der Tages-Lärmexpositionspegel mit Auslösewerten3.7.3
Frequenzanalysen4.
Anwendung und Grundlagen4.1
Durchführung einer Frequenzanalyse4.2
Grundlagen der Geräuschemission5.
Bestimmungen der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung zur Emission5.1
Kenngrößen für die Geräuschemission5.2
Schallleistungspegel LWA5.2.1
Arbeitsplatzbezogener Emissionswert LpA5.2.2
Spitzenschalldruckpegel LpC,peak5.2.3
Durchführung und Auswertung der Emissionsmessungen5.3
Abgrenzung Immission - Emission5.4
Praktische Hinweise und Bestellschreiben5.5
Lärmminderungsmaßnahmen6.
Rangfolge und Maßnahmen6.1
Gefahrenquelle vermeiden/beseitigen/reduzieren6.2
Alternative Arbeitsverfahren6.2.1
Arbeitsmittel6.2.2
Kombinationen von Lärmminderungsmaßnahmen6.2.3
Sicherheitstechnische Maßnahmen6.3
Grundbegriffe der Lärmminderung6.3.1
Lärmminderung auf den Schallübertragungswegen6.3.2
Kapselung6.3.3
Abschirmung6.3.4
Raumakustische Maßnahmen6.3.5
Schallschutzkabinen6.3.6
Organisatorische Maßnahmen6.4
Wartungsprogramme6.4.1
Begrenzung der Exposition6.4.2
Arbeitszeitpläne6.4.3
Nutzung persönlicher Schutzausrüstungen6.5
Verhaltensbezogene Maßnahmen6.6
Lärmminderungsprogramm7.
Persönlicher Gehörschutz8.
Arten von Gehörschützern8.1
Kapselgehörschützer8.1.1
Gehörschutzstöpsel8.1.2
Otoplastiken8.1.3
Allgemeine Auswahlkriterien8.2
Vorteile und Nachteile verschiedener Gehörschützer8.3
Besondere Anforderungen bei der Auswahl von Gehörschützern8.4
Gewöhnung und Akzeptanz8.5
Schutzwirkungsverlust8.6
Arbeitsmedizinische Vorsorge9.
Gesetzliche Grundlagen9.1
Fristen9.2
Untersuchungen nach dem DGUV Grundsatz G20 "Lärm"9.3
Arbeitsmedizinische Dokumentation9.4
Ototoxische Arbeitsstoffe9.5
Quellen- und Literaturverzeichnis10.
Unfallverhütungsvorschriften10.1
BG-Regeln, BG-Grundsätze, BG-Informationen und sonstige Schriften10.2
Gesetze und Verordnungen10.3
DIN-EN- und ISO-Normen (Auswahl)10.4
VDI-Richtlinien (Auswahl)10.5
Abbildungsverzeichnis11.
  
 Anhang 1
 Anhang 2
 Anhang 3
 Anhang 4
 Anhang 5
 Anhang 6
 Anhang 7
 Anhang 8

Vorwort

Lärmbekämpfung am Arbeitsplatz ist nach wie vor notwendig. Die Unfallversicherungsträger gehen davon aus, dass 4 bis 5 Millionen Beschäftigte gehörgefährdendem Lärm bei der Arbeit ausgesetzt sind. Bei langjähriger Arbeit im Lärm kann dies zu Hörschäden bis hin zu einer Berufskrankheit "Lärmschwerhörigkeit" führen.

Seit 2006 entfallen etwa 46 % aller anerkannten Lärmschwerhörigkeitsfälle in der gewerblichen Wirtschaft auf die Metall- und Holz-Berufsgenossenschaften - 56 % aller anerkannten Berufskrankheiten bei den Metall- und Holz-Berufsgenossenschaften sind Lärmschwerhörigkeitsfälle (Bild 0-1).

Die vorliegende DGUV Information wendet sich deshalb an diejenigen, die in den Betrieben Verantwortung für die Verminderung des Lärms tragen. Sie soll auch denen eine Hilfe sein, welche die Verantwortlichen über die Gefährdungsbeurteilung, Lärmminderungsmaßnahmen, die Auswahl geeigneter Gehörschützer und die Organisation der arbeitsmedizinischen Vorsorge beraten.

Die allgemeinen Ausführungen in den ersten Abschnitten vermitteln Grundkenntnisse und sollen zur Sensibilisierung und Motivation beitragen.

Bild 0-1: Anerkannte Berufskrankheiten bei den gewerblichen Berufsgenossenschaften

1

Impressum

Herausgeberin

Berufsgenossenschaft Holz und Metall

Isaac-Fulda-Allee 18

55124 Mainz

Telefon: 0800 9990080-0

Fax: 06131802-20800

E-Mail: servicehotline@bghm.de

Internet: www.bghm.de

Servicehotline bei Fragen zum Arbeitsschutz: 0800 9990080-2

Medien Online: bestellung@bghm.de

Hinweis

Das Schriftenwerk aller gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen ist neu strukturiert und thematisch den verschiedenen Fachbereichen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zugeordnet worden. Vor diesem Hintergrund hat diese Schrift die neue Bezeichnung "DGUV Information 209-023" und einen neuen Umschlag erhalten und ist sonst ein inhaltlich unveränderter Nachdruck der bisherigen BGI 688 mit inhaltlichem Stand von 2013.

Ausgabe: November 2013/Nachdruck: März 2016

Eine entgeltliche Veräußerung oder eine andere gewerbliche Nutzung bedarf der schriftlichen Einwilligung der BGHM.