DGUV Information 201-012 - Verfahren mit geringer Exposition gegenüber Asbest be...

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Abschnitt 21.4, 21.4 Arbeitsausführung
Abschnitt 21.4
Verfahren mit geringer Exposition gegenüber Asbest bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten (DGUV Information 201-012)
Titel: Verfahren mit geringer Exposition gegenüber Asbest bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten (DGUV Information 201-012)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 201-012
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 21.4 – 21.4 Arbeitsausführung

  • Arbeitsbereich abgrenzen und kennzeichnen

  • Rohr im Bereich der Maschinen-, Rohr- und Zwischenbaugruben maschinell grob freilegen; Restarbeiten in Handschachtung. Rohr und Boden feucht halten

  • Zwischenbaugruben mit abwaschbarem Material (z.B. Folie) auskleiden

  • Rohrtrennung für den Ausbau von Schiebern, Hausanschlüssen, Hydranten entsprechend geprüfter Verfahren BT 3 oder 4 (Rohrknacken bzw. Sägeverfahren) für Arbeiten mit geringer Exposition gemäß Nr. 2.10 Abs. 8 TRGS 519 durchführen

  • Herstellen der Seilverbindung und Einzug des Zuggestänges mittels hydraulischer Seilwinde

  • Aufschieben des Übergangsadapters auf das Rohrende des AZ-Rohres in der Rohrbaugrube. Montage des neuen Rohres an den Adapter

  • Einbau des Auffangbehälters und Montage von Abstützung und Spaltkegel auf Rohrende sowie hydraulischer Knackvorrichtung und Wasserberieselung in der Zwischenbaugrube, siehe Abbildung

  • Einlegen des Kunststoffsackes in Auffangbehälter, Befestigung der Halteschlaufen an Verbauwand. Aufklappen der Schürze

  • Der eigentliche Einwirkungsbereich in der Baugrube (maschinelle Entfernung des AZ-Rohrmaterials aus dem Erdreich und Zerkleinerung mittels Spaltkegel oder hydraulischer Knackvorrichtung) ist mittels Wasserberieselung feucht zu halten

  • Auswechselung mittels hydros®PLUS-Rohrziehanlage durchführen. Bedienung der Anlage durch Maschinisten vom Rand der Maschinenbaugrube, Beobachtung des Ausbauvorganges durch Monteur vom Rand der Zwischenbaugrube. Zerkleinerung der AZ-Rohre erfolgt durch Auffahren des Rohrstranges auf Spaltkegel. Zerschneiden der Gummiringe von Rohrkupplungen mittels Teleskopschere und gegebenenfalls erforderliche Verteilung der AZ-Rohrstücke im Auffangbehälter mittels Teleskoprechen vom Baugrubenrand aus vornehmen

  • Zerkleinerung des Reststückes mittels hydraulischer Knackvorrichtung

  • Reinigen der in der Zwischenbaugrube eingesetzten Arbeitsgeräte und Abspülen der Baugrubenauskleidung vom Baugrubenrand aus. Ablassen des Reinigungswassers in das Erdreich der Baugrube

  • Betreten der Baugrube zum Verschließen des Kunststoffsackes mit den feuchten AZ-Rohrstücken. Auffangbehälter mittels Deckel verschließen und aus Baugrube heben. Kunststoffsack sofort in geeigneten Behälter geben und diesen verschließen

  • Baugrubensohle mit Füllboden bedecken

  • Ausbau der Arbeitsgeräte aus der Zwischenbaugrube

  • Bei Ziehstrecken mit mehreren Zwischenbaugruben Umsetzen der Arbeitsgeräte in die nächste Zwischenbaugrube und Auswechselung des entsprechenden Ziehabschnittes wie vor beschrieben

  • AZ-Rohrstück zwischen Maschinen- und letzter Zwischenbaugrube auf ganzer Länge zerstörungsfrei ausbauen

  • Verfüllen der Baugruben

  • Arbeitsbereich freigeben