DGUV Information 209-022 - Hautschutz in Metallbetrieben (bisher: BGI 658)

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Abschnitt 4.1, 4 Schutzmaßnahmen 4.1 Substitution
Abschnitt 4.1
Hautschutz in Metallbetrieben (bisher: BGI 658)
Titel: Hautschutz in Metallbetrieben (bisher: BGI 658)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-022
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4.1 – 4
Schutzmaßnahmen

4.1
Substitution

Die Vermeidung oder die Verringerung der Gefährdung durch Substitution hat als Schutzmaßnahme Priorität. Dies umfasst die Vermeidung des Gefahrstoffes, den Ersatz durch einen weniger gefährlichen Stoff oder den Einsatz von Verfahren ohne oder mit geringerem Hautkontakt.

Beispiele hierfür sind:

  • Ersatz von wassergemischten Kühlschmierstoffen (Feuchtarbeit) durch Minimalmengenschmierung bei der mechanischen Bearbeitung (Sägen, Bohren, Drehen, Fräsen).

  • Ersatz von lösemittelhaltigen Lacken durch Wasserlacke oder Pulverlacke.

  • Ersatz flusssäurehaltiger Felgenreiniger.

  • Verwendung von Edelstahlbeizpasten anstelle von Beizflüssigkeit.

  • Herstellung von GFK-Bauteilen mittels Resin Transfer Moulding (RTM-Verfahren) anstelle Handlaminierung.

  • Verwendung fertig angesetzter Elektrolyte.

Unterstützung bei der Suche einer geeigneten Substitutionslösung gibt die TRGS 600 "Substitution".