DGUV Information 203-007 - Windenergieanlagen (DGUV I 203-007)

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Abschnitt 6, 6 Überprüfungen, Freigaben, Abnahmen
Abschnitt 6
Windenergieanlagen (DGUV I 203-007)
Titel: Windenergieanlagen (DGUV I 203-007)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 203-007
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 6 – 6 Überprüfungen, Freigaben, Abnahmen

Grundsätzlich ist der Betreiber einer WEA für die Organisation von Prüfungen verantwortlich. Grundlage dafür sind staatliche und berufsgenossenschaftliche Vorgaben sowie Prüfanforderungen des Herstellers. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung hat der Betreiber die Prüfungen zu planen und zu dokumentieren.

Man unterscheidet die sicherheitstechnische Bewertung vor Erstinbetriebnahme und die wiederkehrende Prüfung. Weitere Anlässe können sein: Außergewöhnliche Ereignisse (Unfälle, Veränderung an Arbeitsmitteln, Naturereignisse, längere Nichtbenutzung) und Instandsetzungsarbeiten.

Freigaben von Sicherheitseinrichtungen dürfen nur erteilt werden, wenn nach durchgeführter Prüfung die Mängelfreiheit bestätigt wurde.

Mit Prüfungen sind geeignete Personen (z. B. befähigte Personen nach TRBS 1203, Sachverständige, Sachkundige) schriftlich zu beauftragen.

Bei der Festlegung der Fristen für wiederkehrende Prüfungen sollten bewährte Intervalle und Angaben im einschlägigen Regelwerk berücksichtigt werden. Bei Bedarf (Gefährdungsbeurteilung) sind die Fristen anzupassen.

Jeder Unternehmer ist für die Prüfung der von ihm zur Verfügung gestellten und von seinen Beschäftigten benutzten PSA, Rettungsgeräten und Arbeitsmitteln verantwortlich.

Fremde prüfpflichtige PSA, Rettungsgeräte, Einrichtungen und Arbeitsmittel dürfen nur verwendet werden, wenn die Prüfung nachgewiesen ist.

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