DGUV Information 210-002 - Sichere Verwendung von Flüssiggas in Metallbetrieben ...

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Abschnitt 1.4, Gewicht
Abschnitt 1.4
Sichere Verwendung von Flüssiggas in Metallbetrieben (bisher: BGI 645)
Titel: Sichere Verwendung von Flüssiggas in Metallbetrieben (bisher: BGI 645)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 210-002
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 1.4 – Gewicht

Vergleicht man die spezifische Dichte der Gase von Luft, Propan und Butan bei 0 C und Atmosphärendruck, ergeben sich:

LuftPropangasButangas
1,293 kg/Nm31,97 kg/Nm32,59 kg/Nm3

Flüssiggas, ganz gleich welcher Zusammensetzung, ist also 1,5- bis 2-mal schwerer als Luft. Es sinkt zu Boden, verdrängt die Luft und breitet sich dann fließend wie Wasser aus. Dabei werden alle vertieften Stellen ohne Abflussmöglichkeiten völlig ausgefüllt und verbleiben so über längere Zeiträume. Auch Schotterbetten, z.B. beim Gleisbau, und Kiesschichten können durchdrungen und geflutet werden.

Deshalb dürfen Flüssiggasbehälter nicht in tiefer gelegenen Räumen und nicht in unmittelbarer Nähe von Vertiefungen, Kellerfenstern oder Kanalöffnungen aufgestellt werden. Dazu sind Schutzbereiche zu beachten (siehe auch Abschnitt 4.4).

Bild 1-5: Gefahr des Einfließens von Flüssiggas in Kellerschächte und Kanäle

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