DGUV Information 206-001 - Stress am Arbeitsplatz (bisher: BGI 609)

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Abschnitt 4.4, Wo können Beschäftigte und ihre betrieblichen...
Abschnitt 4.4
Stress am Arbeitsplatz (bisher: BGI 609)
Titel: Stress am Arbeitsplatz (bisher: BGI 609)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 206-001
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4.4 – Wo können Beschäftigte und ihre betrieblichen Interessenvertreter weitere Informationen und Hilfestellung für den Abbau von psychischen Belastungen erhalten?

Die ersten und wichtigsten Ansprechpartner sind natürlich die örtlichen Gewerkschaftsvertreter.

Sie können beispielsweise bei der Suche nach externen Beratern Unterstützung leisten.

Verschiedene Gewerkschaften haben auch Informationsmaterial zum Thema psychische Belastungen und Stress veröffentlicht, so u.a. der IG Metall Bezirk Baden-Württemberg unter dem Titel "Stress und psychische Belastungen Terror für die Seele".6

Sowohl die staatlichen Ämter für Arbeitsschutz als auch die berufsgenossenschaftlichen Aufsichtsdienste sind verpflichtet, bei allen Fragen des Arbeitsschutzes Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer zu beraten.

Trotz der unzureichenden Ausstattung insbesondere der staatlichen Arbeitsschutzbehörden mit Aufsichtspersonal sollten sie um Unterstützung gebeten werden.

Vom Amt für Arbeitsschutz der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Freien und Hansestadt Hamburg wurde im Mai 2001 eine "Arbeitshilfe zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen" veröffentlicht.7

Von verschiedenen Berufsgenossenschaften liegen Informationsbroschüren speziell zum Thema psychische Belastungen und Stress vor.

So u.a. von der Norddeutschen Metall-BG mit dem Titel "Psychische Belastungen in der Arbeitswelt als Herausforderung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz8  und von der Vereinigung der Metall-Berufsgenossenschaften die Reihe "Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz - Handlungshilfen für Praktiker", bestehend aus Teil 1 "Orientierungshilfe", Teil 2 "Erkennen, Beurteilen und Verhüten von Fehlbeanspruchungen", Teil 3 "Verhüten von Fehlbeanspruchungen durch Arbeits- und Organisationsgestaltung".9

Außerdem finden sich im Internet verschiedene Informationen zu Stress, seinen gesundheitlichen Wirkungen sowie den individuellen Möglichkeiten zur Stressverringerung.

Besonders zu empfehlen sind die Informationen der HBV-Hessen/TBS Hessen unter der Internetadresse

www.sozialnetz-hessen.de/ergo-online

Daneben finden sich aber auch Informationen und Hinweise unter den folgenden Internetadressen:

www.gesundheits-web.de/stress/

www.meine-gesundheit.de/krank/ texte/stress.htmwww.aerztezeitung.de/medizin/stress

6

"Stress und psychische Belastungen - Terror für die Seele", zu beziehen über IG Metall Bezirk Baden-Württemberg, Bezirksleitung Stuttgart, bzl.stuttgart@igmetall.de; www.bw.igm.de

7

"Arbeitshilfe zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen", zu beziehen beim Amt für Arbeitsschutz, Adolph-Schönfelder-Straße 5, 22083 Hamburg und unter:

Fax: 040-4 28 63 33 70,

E-Mail: public.order@bags.hamburg.de

Internet: www.hamburg.de/bags/arbeitsschutz

8

"Psychische Belastungen in der Arbeitswelt als Herausforderung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz", zu beziehen bei der Norddeutschen Metall-Berufsgenossenschaft, Seligmannallee 4, 30173 Hannover bzw. über das Internet

9

"Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz - Handlungshilfen für Praktiker", bestehend aus Teil 1 "Orientierungshilfe", Teil 2 "Erkennen, Beurteilen und Verhüten von Fehlbeanspruchungen", Teil 3 "Verhüten von Fehlbeanspruchungen durch Arbeits- und Organisationsgestaltung", zu beziehen über die Vereinigung der Metall-Berufsgenossenschaften, Kreuzstraße 45, 40210 Düsseldorf

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