Sicheres Kuppeln von Fahrzeugen (BGI 599)

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Abschnitt VII BGI 599, Anhang
Abschnitt VII BGI 599
Sicheres Kuppeln von Fahrzeugen (BGI 599)
Titel: Sicheres Kuppeln von Fahrzeugen (BGI 599)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BGI 599
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt VII BGI 599 – Anhang

Sicheres Ankuppeln

(Bolzenkupplung)

  1. 1

    Ist Verbindung Zugfahrzeug - Anhänger zulässig?

  2. 2

    Feststellbremse betätigt?

  3. 3

    Unterlegkeile anlegt?

  4. 4

    Vorderachsbremse lösen (nur beim Gelenkdeichselanhänger)

  5. 5

    Mit dem Zugfahrzeug bis auf ca. 1 m an die Zugöse heranfahren

  6. 6

    Zugöse ausrichten

    Gelenkdeichselanhänger:Zugöse auf Kupplungshöhe einstellen
    Starrdeichselanhänger:Zugöse auf Fangmaulmitte oder geringfügig auf unteren Lappen des Fangmauls einstellen
  7. 7

    Kupplung öffnen, Handhebel bis zum Anschlag

  8. 8

    Aus dem Gefahrbereich zwischen Zugfahrzeug und Anhänger heraustreten

  9. 9

    Durch Zurücksetzen des Zugfahrzeugs kuppeln, nie durch verbotenes Auflaufenlassen!

  10. 10

    Zugfahrzeug mit Feststellbremse festsetzen

  11. 11

    Kontrolle, ob Kupplung geschlossen und gesichert ist

  12. 12

    Verbindungsleitungen anschließen:

    1. 1.

      Bremsleitung (gelber Kupplungskopf)

    2. 2.

      Vorratsleitung (roter Kupplungskopf)

    3. 3.

      Weitere Anschlüsse

  13. 13a

    Gelenkdeichselanhänger:

    Höheneinsielleinrichtung lösen, soweit erforderlich

  14. 13b

    Starrdeichselanhänger:

    Stütze in Fahrstellung bringen

  15. 14

    Unterlegkeile entfernen und verstauen

  16. 15

    Anhängerfeststellbremse lösen

  17. 16

    Anhängerlastventil - soweit noch vorhanden - einstellen

  18. 17

    Falls erforderlich:

    • Luftfeder nachregulieren

    • Liftachse anheben oder absenken

    • Park-Warntafel abdecken oder entfernen

  19. 18

    Abfahrtkontrolle

Sicheres Abkuppeln

(Bolzenkupplung)

  1. 1

    Zug möglichst gestreckt positionieren

    Ausreichend Freiraum zum späteren Ankuppeln vorsehen

  2. 2

    Feststellbremsen von Zugfahrzeug und Anhänger betätigen

  3. 3

    Unterlegkeile anlegen

  4. 4a

    Gelenkdeichselanhänger:

    Höheneinstelleinrichtung festsetzen, soweit erforderlich

  5. 4b

    Starrdeichselanhänger:

    Stütze so weit absenken, bis Zugöse leicht vom Fangmaulgrund abgehoben ist

  6. 5

    Verbindungsleitungen trennen:

    1. 1.

      Vorratsleitung (roter Kupplungskopf)

    2. 2.

      Bremsleitung (gelber Kupplungskopf)

    3. 3.

      Weitere Anschlüsse

  7. 6

    Kupplung öffnen, Handhebel bis zum Anschlag

  8. 7

    Zugfahrzeug vorziehen

  9. 8

    Achtung: Starrdeichselanhänger können unter ungünstigen Bedingungen hochschlagen

  10. 9

    Kupplung schließen

  11. 10

    Falls erforderlich: Park-Warntafel anbringen

Sicheres Aufsatteln

(Sattelkupplung)

  1. 1

    Ist die Verbindung Sattelzugmaschine - Sattelanhänger zulässig?

  2. 2

    Feststellbremsen von Zugmaschine und Auflieger betätigen

  3. 3

    Unterlegkeile anlegen

  4. 4

    Zugmaschine bis dicht an den Auflieger heranfahren

  5. 5a

    Bei Sattelzugmaschine mit Luftfederung:

    Zugmaschine mittels Luftfederung so weit in der Höhe verstellen, dass beim Unterfahren ein Luftspalt (ca. 5 cm) zwischen Sattelplatte und Aufgleitplatte besteht.

  6. 5b

    Bei Sattelzugmaschine mit Blattfederung:

    Sattelanhängervorderkante etwa in Höhe Sattelkupplung einstellen. Sattelplatte hinten herunterdrücken

  7. 6

    Sattelkupplung öffnen

  8. 7

    Gefahrbereich verlassen, zwischen den Fahrzeugen heraustreten!

  9. 8a

    Bei Zugmaschine mit Luftfederung:

    1. 8.1

      Zugmaschine bis ca. 30 cm vor den Zugsattelzapfen unter den Auflieger fahren und anhalten.

    2. 8.2

      Zugmaschine mittels Luftfederung anheben, bis Kontakt zwischen Sattelplatte und Aufgleitplatte besteht.

    3. 8.3

      Durch Zurückfahren kuppeln.

  10. 8b

    Bei Zugmaschine mit Blattfederung:

    Zugmaschine einfahren

  11. 9

    Zugmaschine mit Feststellbremse festsetzen

  12. 10

    Kontrolle, ob Sattelkupplung ordnungsgemäß geschlossen

  13. 11

    Nichtselbsttätige Sicherung: Betätigungseinrichtung sichern

    Selbsttätige Sicherung: Kontrolle, ob Sicherung eingefallen

  14. 12

    Verbindungsleitungen anschließen:

    1. 1.

      Bremsleitung (gelber Kupplungskopf)

    2. 2.

      Vorratsleitung (roter Kupplungskopf)

    3. 3.

      Weitere Anschlüsse

  15. 13

    Sattelstützen in Fahrstellung bringen und Kurbel sichern

  16. 14

    Unterlegkeile entfernen und verstauen

  17. 15

    Feststellbremse des Sattelanhängers lösen

  18. 16

    Falls erforderlich:

    • Luftfeder Sattelanhänger und/oder Sattelzugmaschine nachregulieren

    • Liftachse anheben oder absenken

    • Park-Warntafel abdecken oder entfernen

  19. 17

    Abfahrtkontrolle

Sicheres Absatteln

(Sattelkupplung)

  1. 1

    Absatteln beladen zulässig?

    Stützlastangabe auf Fabrikschild der Sattelstütze

  2. 2

    Sattelzug möglichst gestreckt positionieren

  3. 3

    Feststellbremsen von Zugmaschine und Auflieger betätigen

  4. 4

    Aufstandsflächen für die Sattelstützen auf Tragfähigkeit prüfen

  5. 5

    Luftfederbälge entlüften, wenn möglich

  6. 6

    Unterlegkeile anlegen

  7. 7

    Sattelstützen ausfahren

  8. 8

    Verbindungsleitungen trennen:

    1. 1

      Vorratsleitung (roter Kupplungskopf)

    2. 2

      Bremsleitung (gelber Kupplungskopf)

    3. 3

      Weitere Anschlüsse

  9. 9

    Sattelkupplung öffnen

  10. 10a

    Bei Zugmaschine mit Luftfederung:

    • Zugmaschine ca. 30 cm vorfahren und anhalten.

    • Zugmaschine mittels Luftfederung ca. 5-10 cm ab senken.

    • Zugmaschine ganz ausfahren.

  11. 10b

    Bei Zugmaschine mit Blattfederung:

    Zugmaschine langsam vorziehen.

  12. 11

    Falls erforderlich: Park-Warntafel anbringen

  13. 12

    Liftachse absenken, wenn der abgesattelte Sattelanhänger beladen werden soll

  14. 13

    Zum Be- oder Entladen zusätzliche Abstützungen anbringen, falls erforderlich

Anschriften der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen

Zuständigkeitsbereiche und Anschriften der Technischen Aufsichtsdienste der Bezirksverwaltungen

  1. 1.

    Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein

    Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen

    Ottenser Hauptstraße 54

    22765 Hamburg

    Tel.: (040) 39 80-0

    Fax: (040) 39 80-27 99

  2. 2.

    Bremen und Niedersachsen

    Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen

    Walderseestraße 5-6

    30163 Hannover

    Tel.: (05 11) 39 95-6

    Fax: (05 11) 39 95-7 85

  3. 3.

    Berlin, Brandenburg und der Regierungsbezirk Magdeburg des Landes Sachsen-Anhalt

    Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen

    Axel-Springer-Straße 52

    10969 Berlin

    Tel.: (0 30) 2 59 97-0

    Fax: (0 30) 2 59 97-2 97

  4. 4.

    Sachsen, Thüringen und die Regierungsbezirke Halle und Dessau des Landes Sachsen-Anhalt

    Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen

    Hofmühlenstraße 4

    01187 Dresden

    Tel.: (03 51) 42 36-50

    Fax: (03 51) 42 36-5 91

  5. 5.

    Nordrhein-Westfalen

    Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen

    Aue 96

    42103 Wuppertal

    Tel.: (02 02) 38 95-0

    Fax: (02 02) 38 95-4 01

  6. 6.

    Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland

    Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen

    Wiesbadener Straße 70

    65197 Wiesbaden

    Tel.: (06 11) 94 13-0

    Fax: (06 11) 94 13-1 21

  7. 7.

    Bayern

    Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen

    Deisenhofener Straße 74

    81539 München

    Tel.: (0 89) 6 23 02-0

    Fax: (0 89) 6 23 02-2 00