Sicherer Umgang mit Wechselbehältern (BGI 598)

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Abschnitt 1.2 BGI 598, 1.2 Unternehmerpflichten
Abschnitt 1.2 BGI 598
Sicherer Umgang mit Wechselbehältern (BGI 598)
Titel: Sicherer Umgang mit Wechselbehältern (BGI 598)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: BGI 598
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 1.2 BGI 598 – 1.2 Unternehmerpflichten

§§ 3, 4 ArbSchG

§ 2 ff, BGV A1

§§ 4, 5 BetrSichV

Die vom Unternehmer zur Erfüllung seiner Pflichten im Arbeitsschutz zu veranlassenden Maßnahmen sind z.B.:

  • betriebssichere und für den Verwendungszweck geeignete Fahrzeuge und Arbeitsmittel wie Wechselbehälter, Podeste und Leitern bereitstellen;

  • dafür Sorge tragen, dass die Fahrzeuge und Arbeitsmittel während der gesamten Nutzungsdauer durch Wartung, Instandsetzung, Kontrollen und Prüfungen in einem sicheren Zustand bleiben;

  • mangelhafte Fahrzeuge und Arbeitsmittel der Benutzung entziehen;

  • durch das Gestalten von Arbeitsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeiten den Arbeits- und Gesundheitsschutz sicherstellen;

  • persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung stellen;

  • Auswahl von geeigneten Arbeitnehmern und Übertragung ihrer Aufgaben in der erforderlichen Form;

  • Arbeitnehmer unterweisen;

  • das Befolgen der von den Herstellern mitgelieferten Betriebsanleitungen sicherstellen;

  • schriftliche Betriebsanweisungen erstellen und im Betrieb bekannt machen sowie

  • kontrollieren, ob Anweisungen eingehalten werden und sicherheitswidriges Verhalten nicht dulden.

Wechselbehälter werden nicht immer im eigenen Unternehmen aufgenommen bzw. abgesetzt.

Der Unternehmer muss durch vertragliche Vereinbarungen und Absprachen auf die Sicherheit seiner Arbeitnehmer in anderen Betriebsstätten Einfluss nehmen

  • auf Maßnahmen zur Vermeidung von Arbeitsunfällen, wie

    • Koordination der Arbeiten an den Laderampen,

    • sicherer Zustand von baulichen und technischen Einrichtungen der Arbeitsstätten,

    • Wahl der Übergabeorte sowie

    • Anweisungen zum Verhalten in Fremdbetrieben.

  • auf die Organisation des Arbeitsschutzes, indem Ansprechpartner benannt werden für

    • die sichere Durchführung des Be- bzw. Entladens,

    • die Einweisung der Fahrer in die Benutzung fremder Arbeitsmittel,

    • die Instandhaltung der Arbeitsmittel sowie

    • Störungen und Notfälle.