DGUV Information 209-016 - Schadstoffe beim Schweißen und bei verwandten Verfahr...

Online-Shop für Schriften

Jetzt bei uns im Shop bestellen

Jetzt bestellen
Abschnitt 4.1, 4 Ultrafeine Partikel (UFP) 4.1 Erkenntnisse ...
Abschnitt 4.1
Schadstoffe beim Schweißen und bei verwandten Verfahren (bisher: BGI 593)
Titel: Schadstoffe beim Schweißen und bei verwandten Verfahren (bisher: BGI 593)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-016
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4.1 – 4 Ultrafeine Partikel (UFP)
4.1 Erkenntnisse aus Studien zur Toxizität der UFP

Epidemiologische und tierexperimentelle Untersuchungen mit ultrafeinen Partikeln stammen vorwiegend aus Inhalationsversuchen mit Ratten oder anderen Nagetieren mit Dieselruß, technischem Ruß und mit Titandioxid. Sie zeigen, dass abhängig von der mit der Lunge im Kontakt stehenden Partikeloberfläche entzündliche, fibrotische (Verhärtung des Lungengewebes) oder kanzerogene (krebserzeugende) Effekte auftreten können.

Die Untersuchungen zeigen, dass die Partikelgröße, die Struktur und Form der im Schweißrauch enthaltenen ultrafeinen Partikel die möglichen Wirkungen auf den menschlichen Organismus beeinflussen können. Zusätzlich hat auch die chemische Zusammensetzung der Partikel eine große Bedeutung.

Die Partikelanzahlkonzentration (Partikel/cm3), die spezifische Partikeloberfläche sowie die chemische Zusammensetzung beeinflussen die Wahrscheinlichkeit der Ablagerung in der Lunge, das Reinigungsverhalten der Lunge sowie die sich daraus ergebenden Verweilzeiten und bestimmen somit die Schädigung der Lunge.

Partikeln mit Durchmesser zwischen 20 und 50 nm wird das größte Schädigungspotential zugemessen. [Quelle: Spiegel-Ciobanu, Publikation [14]]