DGUV Information 250-002 - Empfehlungen zur Hepatitis-A-Prophylaxe bei Tätigkeit...

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Abschnitt 3, Schutzimpfung
Abschnitt 3
Empfehlungen zur Hepatitis-A-Prophylaxe bei Tätigkeiten mit Kontakt zu Abwasser (bisher: BGI 586)
Titel: Empfehlungen zur Hepatitis-A-Prophylaxe bei Tätigkeiten mit Kontakt zu Abwasser (bisher: BGI 586)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 250-002
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3 – Schutzimpfung

Eine beruflich erforderliche Schutzimpfung ist immer an eine arbeitsmedizinische Vorsorge gebunden. Der Arbeitgeber hat zu veranlassen, dass dem Beschäftigten im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung eine entsprechende Schutzimpfung angeboten wird (siehe § 15a Abs. 3 der Biostoffverordnung).

Die Indikation zur Schutzimpfung muss ärztlich gestellt werden, also vom Betriebsarzt oder von dem Arzt, der die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung durchführt und der sich an der konkreten Arbeitsplatzsituation und der individuellen Gefährdung orientiert. Der Unfallversicherungsträger kann hierzu nur allgemeine Empfehlungen geben.

Eine durchgeführte Schutzimpfung gegen HAV soll den Beschäftigten nicht dazu verleiten, allgemeine Hygiene- und Schutzmaßnahmen nicht mehr anzuwenden, da auch andere, nicht impfpräventable Infektions- und Unfallgefahren vorliegen.