DGUV Information 205-002 - Brandschutz bei feuergefährlichen Arbeiten BGHW-Kompa...

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Abschnitt 2.4, Vor Beginn der Feuerarbeiten
Abschnitt 2.4
Brandschutz bei feuergefährlichen Arbeiten BGHW-Kompakt M 19 (bisher: BGI 563)
Titel: Brandschutz bei feuergefährlichen Arbeiten BGHW-Kompakt M 19 (bisher: BGI 563)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 205-002
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2.4 – Vor Beginn der Feuerarbeiten

Außerhalb von Werkstätten ist mit dem Vorhandensein von Bereichen mit Brand- und Explosionsgefahr zu rechnen. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung muss der Unternehmer prüfen, ob es sich um einen derartigen Bereich handelt. Brandgefahr besteht, wenn brennbare Stoffe vorhanden sind, die sich durch schweißtechnische Arbeiten in Brand setzen lassen. Wenn die Brand- und Explosionsgefahren vollständig beseitigt werden können, besteht keine Brand- und Explosionsgefahr folglich sind keine weiteren Maßnahmen zu veranlassen. (Nähere Informationen enthält die BGI 554 "Gasschweißer"). Nach Möglichkeit sollten zu schweißende Teile bei der Vormontage außerhalb des brandgefährdeten Bereiches (Hof, für Schweißarbeiten zugelassene Arbeitsstätte) bearbeitet werden. Bei Schweißarbeiten in Räumen, in denen leichtentzündliche Stoffe lagern sowie in explosionsgefährdeten Räumen, ist die Brand- oder Explosionsgefahr vor Beginn der Arbeiten zu beseitigen.

An Rohren oder Rohrleitungen, die mit Acetylen gefüllt sind, dürfen keine Schweißarbeiten durchgeführt werden! Bei hohen Temperaturen zerfällt Acetylen explosionsartig in Wasserstoff und Kohlenstoff.

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