DGUV Information 205-001 - Arbeitssicherheit durch vorbeugenden Brandschutz (bis...

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Abschnitt 10.12, 10.12 Unterweisen der Beschäftigten
Abschnitt 10.12
Arbeitssicherheit durch vorbeugenden Brandschutz (bisher: BGI 560)
Titel: Arbeitssicherheit durch vorbeugenden Brandschutz (bisher: BGI 560)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 205-001
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 10.12 – 10.12 Unterweisen der Beschäftigten

Der Unternehmer hat gemäß den Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes und der Unfallverhütungsschrift "Grundsätze der Prävention" (BGV A 1) die Versicherten über die bei ihren Tätigkeiten auftretenden Gefahren sowie über die Maßnahmen zu ihrer Abwendung vor der Beschäftigung und danach in angemessenen Zeitabständen, mindestens jedoch einmal jährlich, zu unterweisen.

Diese Unterweisung muss auch Maßnahmen gegen Entstehungsbrände und Explosionen sowie das Verhalten im Gefahr-fall einschließen. Die Unterweisung muss jedoch, um wirksam zu werden, dem Arbeitsplatz, dem Arbeitsumfang und dem Verständnis der Beschäftigten angepasst sein. Sie muss auch verstanden und aufgenommen werden. Am "schwarzen Brett" ausgehängte amtliche Texte von Gesetzen oder Verordnungen dürften kaum diesen Zweck erfüllen.

Die Gefahrstoffverordnung verpflichtet den Unternehmer, den Inhalt der im Betrieb anzuwendenden Vorschriften dieser Verordnung in eine Betriebsanweisung umzusetzen und sie an geeigneter Stelle im Betrieb auszulegen oder auszuhängen.

Die Betriebsanweisung ist in verständlicher Form und in der Sprache der Beschäftigten abzufassen.

Beim Umgang mit Gefahrstoffen müssen die Arbeitnehmer ebenfalls in den schon vorher erwähnten Abständen mündlich und arbeitsplatzbezogen unterwiesen werden. Es empfiehlt sich, Inhalt und Zeitpunkt der Unterweisungen schriftlich festzuhalten.

Die Unfallverhütungsvorschriften und die zu den Verordnungen erlassenen technischen Regeln enthalten spezielle, auf den Arbeitsplatz und die Tätigkeit zugeschnittene Forderungen, die ebenfalls in den Betriebsanweisungen und arbeitsplatzbezogenen Unterweisungen berücksichtigt werden müssen.

Bild 10-22: Beispiel für eine Betriebsanweisung; Umgang mit Trennharz 290

 

Schweißerlaubnis nach Ziffer 3.8.3 der BGR 500 Teil 2 Kapitel 2.26 "Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren"
1


1a
Arbeitsort/-stelle


Bereich mit
Brand- und Explosionsgefahr
____________________________________________________________________________________
____________________________________________________________________________________

Die räumliche Ausdehnung um die Arbeitsstelle:
Umkreis (Radius) von  ......... m, Höhe von  ......... m, Tiefe von  .......... m
2Arbeitsauftrag
(z.B. Träger abtrennen)

Arbeitsverfahren

__________________________________________________________________        Name:

__________________________________________________________________        _______________________________
3




3a
Sicherheitsmaßnahmen
bei Brandgefahr



Beseitigen der Brandgefahr
[_]Entfernen beweglicher brennbarer Stoffe und Gegenstände - ggf. auch Staubablagerungen
Name:


_____________________
Ausgeführt:



_____________________
(Unterschrift)
[_]Entfernen von Wand- und Deckenverkleidungen, soweit sie brennbare Stoffe abdecken oder verdecken oder selbst brennbar sind
[_]Abdecken ortsfester brennbarer Stoffe oder Gegenstände (z.B. Holzbalken, -wände, -fußböden, -gegenstände, Kunststoffteile) mit geeigneten Mitteln und ggf. deren Anfeuchten
[_]Abdichten von Öffnungen (z.B. Fugen, Ritzen, Mauerdurchbrüche, Rohröffnungen, Rinnen, Kamine, Schächte) zu benachbarten Bereichen durch Lehm, Gips, Mörtel, feuchte Erde usw.
[_]___________________________________________________________________________
3bBereitstellen von
Feuerlöschmitteln
[_]Feuerlöscher mit          [_]  Wasser      [_]  Pulver      [_]  CO2
Name:

_____________________
Ausgeführt:


_____________________
(Unterschrift)
[_]Löschdecken
[_]Löschsand
[_]angeschlossener Wasserschlauch
[_]wassergefüllte Eimer
[_]Benachrichtigen der Feuerwehr
3cBrandposten[_]Während der schweißtechnischen Arbeiten
Name: _________________________________
3dBrandwache[_]Nach Abschluss der schweißtechnischen Arbeiten
Dauer: _____________ Std.Name: _________________________________
4




4a
Sicherheitsmaßnahmen
bei Explosionsgefahr



Beseitigen der
Explosionsgefahr
[_]Entfernen sämtlicher explosionsfähiger Stoffe und Gegenstände - auch Staubablagerungen und Behälter mit gefährlichem Inhalt oder dessen Resten
Name:

_____________________

Ausgeführt:


_____________________
(Unterschrift)
[_]Beseitigen von Explosionsgefahr in Rohrleitungen
[_]Abdichten von ortsfesten Behältern, Apparaten oder Rohrleitungen, die brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube enthalten oder enthalten haben und ggf. in Verbindung mit lufttechnischen Maßnahmen
[_]Durchführen lufttechnischer Maßnahmen nach EX-RL in Verbindung mit messtechnischer Überwachung
[_]Aufstellen von Gaswarngeräten ____________________________________________________
[_]____________________________________________________________________________
4bÜberwachung[_]Überwachung der Sicherheitsmaßnahmen auf Wirksamkeit
Name: __________________________________
4cAufhebung der
Sicherheitsmaßnahmen
[_]Nach Abschluss der schweißtechnischen Arbeiten
Nach: _____________ Std. Name: ___________________________________
5Alarmierung Standort des nächstgelegenen
 Brandmelders ______________________________________________________________________________
 Telefons ______________________________________________________________________________
Feuerwehr Ruf-Nr. ______________________________________________________________________________
6Auftraggebender Unter-
nehmer (Auftraggeber)

____________________________
Datum
Die Maßnahmen nach Nummer 3 und 4 tragen den durch die örtlichen Verhältnisse
entstehenden Gefahren Rechnung.

_______________________________________________________________________________
Unterschrift
7Ausführender Unternehmer
(Auftragnehmer)


____________________________
Datum
Die Arbeiten nach Nummer 2 dürfen erst begonnen werden, wenn die
Sicherheitsmaßnahmen nach Nummer 3 und/oder 4 durchgeführt sind.


_______________________________________________________________________________
Unterschrift
Kenntnisnahme des
Ausführenden nach 2


________________________
Unterschrift

Bild 10-23: Beispiel für eine Schweißerlaubnis