DGUV Information 209-014 - Lackierer (bisher: BGI 557)

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Abschnitt 4, 4. Kennzeichnung
Abschnitt 4
Lackierer (bisher: BGI 557)
Titel: Lackierer (bisher: BGI 557)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-014
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4 – 4. Kennzeichnung

Erste Informationen über die mit gefährlichen Stoffen (z. B. Inhaltsstoffe von Lacken) verbundenen Gefahren erhält der Lackierer durch die Kennzeichnung der Beschichtungsstoffe gemäß Gefahrstoffverordnung.

Gefäße, Gebinde und Behälter für Lacke und Lösemittel, die am Arbeitsplatz in Benutzung sind, müssen nach der Gefahrstoffverordnung entsprechend den Inhaltsstoffen vom Hersteller gekennzeichnet werden. Dazu gehört nicht nur das Anbringen von Gefahrensymbolen und Gefahrenbezeichnungen, sondern es sind auch Hinweise auf besondere Gefahren - die R-Sätze - und Sicherheitsratschläge - die S-Sätze - mitzuliefern.

Für die richtige Kennzeichnung auf dem Verbrauchsgefäß am Arbeitsplatz des Lackierers hat der Betreiber (Unternehmer) zu sorgen. Darüber hinaus ist der Unternehmer auch verpflichtet, eine Betriebsanweisung zu erstellen (Bild 4-1).

Bild 4-1: Beispiel einer Betriebsanweisung für den Umgang mit Lösemitteln nach TRGS 555 (Fortsetzung auf der nächsten Seite)

 

Über einen möglichen Gehalt an Gefahrstoffen (gefährliche Inhaltsstoffe) können auch die Herstellerhinweise nach TRGS 220 "Sicherheitsdatenblatt für gefährliche Stoffe und Zubereitungen" Aufschluss geben.

Erforderlichenfalls sind befähigte Personen hinzuzuziehen. Es kann aber auch die Durchführung einer Messung sinnvoll bzw. notwendig sein.

Ortsbewegliche Gefäße, die brennbare Flüssigkeiten enthalten, sind für den innerbetrieblichen Verkehr nach TRGS 200 Abschnitt 7.3.2 Absatz 2 und darüber hinaus nach Abschnitt 6 TRbF 60 zu kennzeichnen