DGUV Information 209-009 - Galvaniseure (bisher: BGI 552)

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Abschnitt 3.2, 3.2 Bäder und Rohrleitungen
Abschnitt 3.2
Galvaniseure (bisher: BGI 552)
Titel: Galvaniseure (bisher: BGI 552)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-009
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.2 – 3.2 Bäder und Rohrleitungen

Die Randhöhe von Bädern soll im Allgemeinen 1,0 m betragen (Arbeitsstättenrichtlinien - ASR 12/1-3). An der Beschickungsseite von Handanlagen hat sich als Stand der Technik eine Randhöhe von 0,7 m als ausreichend erwiesen, siehe hierzu die Angaben der derzeit gültigen ASR 12/1-3 in Bezug auf die zurückgezogene VBG 57. Grund für diese Abweichung von der Standardhöhe ist die Tatsache, dass bei einer Randhöhe von 1,0 m ein ergonomisches und sicheres Beschicken der Bäder nicht möglich ist.

Geländer dienen im Bereich der Galvanik als Absturzsicherung an Laufbühnen, als Schutz vor Stürzen in galvanische Bäder (Tiefbäder beim Hartverchromen) und verhindern das Betreten von gefährdeten Bereichen. Sie dürfen nicht schadhaft sein und nicht abmontiert werden. Abnehmbare oder für Wartungszwecke abmontierte Geländer müssen nach Instandhaltungsarbeiten wieder montiert werden.

Bäder, Rohrleitungen und Apparaturen sind zu kennzeichnen (Bild 3-4) durch Angabe von

  • Badinhalt und Verwendungszweck,

  • Gefahrenkennzeichnung und

  • Betriebstemperatur, wenn mit Verbrennungen oder Verbrühungen zu rechnen ist.

Ferner müssen Armaturen an Pumpen und Rohrleitungen so gekennzeichnet sein, dass Fehlbetätigungen auszuschließen sind. Armaturen müssen so angeordnet oder geschützt sein, dass sie nicht unbeabsichtigt betätigt werden können.

Absperrarmaturen müssen mit einer aufschraubbaren Verschlusskappe gesichert sein, damit die Flüssigkeiten nicht durch unbeabsichtigtes Öffnen austreten können.

Bild 3-4: Kennzeichnung von Rohrleitungen