DGUV Information 209-009 - Galvaniseure (bisher: BGI 552)

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Abschnitt 5, 5 Elektrische Anlagen
Abschnitt 5
Galvaniseure (bisher: BGI 552)
Titel: Galvaniseure (bisher: BGI 552)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-009
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 5 – 5 Elektrische Anlagen

Schäden an elektrischen Leitungen, Dichtungen und Kabeleinführungen sind dem Vorgesetzten zu melden. An elektrischen Anlagen und Einrichtungen darf grundsätzlich nur eine Elektrofachkraft Arbeiten durchführen.

Der Galvaniseur weiß, dass die für den galvanischen Prozess erforderlichen Spannungen im Allgemeinen so niedrig sind, dass beim Berühren eines Poles durch den Menschen kein gefährlicher Körperstrom fließt.

Wenn jedoch beide Leiter durch Metalle überbrückt werden, z.B. elektrisch leitende Werkzeuge, wie Schraubendreher oder Schraubenschlüssel oder herabgefallene Werkstücke, kann dies aufgrund der hohen Stromstärken zu schweren Verbrennungen führen, wenn dabei Metall schlagartig oder explosionsartig verdampft.

Es dürfen nur die speziell für die Galvanik angeschafften elektrischen Betriebsmittel (Leuchten, Fasspumpen, Tauchbadwärmer usw.) benutzt werden (spritz- oder strahlwassergeschützt bzw. explosionsgeschützt - Bild 5-1).

Bild 5-1: Die Elektroausstattung in der erforderlichen IP-Schutzart. Die Verwendung derartiger Klemmen ist zwar weit verbreitet, entspricht jedoch nicht der hier anzuwendenden DIN EN 60 204-1 (Elektrische Ausrüstung von Maschinen)