DGUV Information 209-005 - Handwerker (bisher: BGI 547)

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Abschnitt 12.1
Handwerker (bisher: BGI 547)
Titel: Handwerker (bisher: BGI 547)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-005
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 12.1 – 12 Arbeiten außerhalb der Werkstatt
12.1 Allgemeines

Wird ein Auftrag übernommen, bei dem Arbeiten außerhalb der Werkstatt, z.B. Montagearbeiten, auszuführen sind, müssen der Aufsicht Führende und die Personen, die mit der Durchführung der Arbeiten beauftragt sind, über wichtige Einzelheiten unterrichtet werden, damit die Montage reibungslos und sicher durchgeführt werden kann. Wichtige Dinge, z.B. die Beschaffenheit der Zufahrtswege, die Breite und Höhe von Türen und Toren, die Möglichkeit elektrischer Anschlüsse, das Bereitstellen oder Benutzen betriebsfremder Transportmittel oder Gerüste sowie Brandschutzvorkehrungen bei Schweißarbeiten, müssen bedacht, geprüft und abgesprochen werden. Durch eingehende Planung sollte der Unternehmer verhüten, dass seine Mitarbeiter mit unzulänglichen Hilfsmitteln arbeiten müssen.

Allgemeine Gefahrstellen, z.B. Treppenöffnungen, Lichtschächte, Gruben und Balkone, werden auf Baustellen nicht immer mit den notwendigen Umwehrungen ausgerüstet. Häufig liegen Latten oder Bretter herum, aus denen Nägel hervorstehen.

Deshalb heißt es: Augen auf!

Am Montageplatz soll der pflichtbewusste Handwerker ein gutes Beispiel geben. Nie darf er durch mangelnde Ordnung, z.B. Gegenstände, die er liegen lässt, sich und andere gefährden. Werden fremde Betriebsmittel benutzt, ist besondere Vorsicht geboten. Werden z.B. eine Handbohrmaschine entliehen, ein Maurergerüst oder eine fremde Leiter bestiegen oder ein Bauaufzug verwendet, so trägt der Benutzer die Verantwortung. Fremde Betriebsmittel müssen deshalb vor der Benutzung genau überprüft werden.