DGUV Information 209-005 - Handwerker (bisher: BGI 547)

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Abschnitt 7.7, 7.7 Drehmaschinen
Abschnitt 7.7
Handwerker (bisher: BGI 547)
Titel: Handwerker (bisher: BGI 547)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-005
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 7.7 – 7.7 Drehmaschinen

An Drehmaschinen müssen die Einschalthebel gegen unbeabsichtigtes Einrücken gesichert sein. Durch Verschleiß (z.B. lahm gewordene Feder oder abgenutzte Sperrnase) kann die Sicherung unwirksam werden.

Ist die Einrückhebelsicherung nicht mehr in Ordnung, muss sie umgehend instand gesetzt werden; denn es ist äußerst gefährlich, wenn die Spindel ungewollt anläuft.

Um zu verhindern, dass umlaufende, aus dem hinteren Ende von Drehmaschinenspindeln hervorstehende, Stangen oder Rohre umknicken und Menschen oder Kleidungsstücke erfassen können, müssen die Stangen oder Rohre auf der ganzen Länge mit einem fest stehenden Schutz umgeben werden (Bild 7-10).

Bild 7-10: Stangenschutz an einer Drehmaschine

Lässt sich der Stangenschutz aus fertigungstechnischen Gründen nicht ganz bis zum Spindelende heranstellen, so muss der Zwischenraum mit einer klappbaren Haube abgedeckt werden.

Wird sprödes Material bearbeitet (z.B. Grau- oder Rotguss), werden durch die umherfliegenden kleinen Späne nicht nur der Dreher selbst, sondern auch die an benachbarten Maschinen beschäftigten Mitarbeiter gefährdet.

Das kann durch einen schwenk- oder klappbaren Späneschutz verhindert werden (Bild 7-11).

Bild 7-11: Späneschutz an einer Drehmaschine

Die richtige Handhaltung beim Feilen an einer Drehmaschine ist im Bild 7-12 veranschaulicht. Wenn die Feile falsch gehalten wird, kommt es oft zu schweren Verletzungen der Hand durch das umlaufende Drehfutter.

Daher nur: "Linke Hand am Heft, rechte Hand an der Feile!"

Bild 7-12: Richtiges Halten der Feile an der Drehmaschine