DGUV Information 209-005 - Handwerker (bisher: BGI 547)

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Abschnitt 6.2, 6.2 Gerüste
Abschnitt 6.2
Handwerker (bisher: BGI 547)
Titel: Handwerker (bisher: BGI 547)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-005
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 6.2 – 6.2 Gerüste

Die sicherheitstechnischen Anforderungen an Gerüste sind festgeschrieben in den Normen DIN 4420 "Arbeits- und Schutzgerüste" und DIN 4422 "Fahrbare Arbeitsbühnen (Fahrgerüste)" sowie in der BG-Information "Handlungsanleitung für den Umgang mit Arbeits- und Schutzgerüsten" (BGI 663). Soweit von den Regelausführungen abgewichen wird, muss das Gerüst im Einzelfall statisch berechnet werden.

Der für die Gerüstbauarbeiten verantwortliche Unternehmer hat für

  • das sichere Auf-, Um- und Abbauen der Gerüste und

  • eine Gerüstausführung, die den anerkannten Regeln der Technik entspricht,

zu sorgen.

Der Gerüstbelag muss ausreichend tragfähig sein und ist dicht aneinander und so zu verlegen, dass er weder wippen noch ausweichen kann. Gerüste mit mehr als 2 m Höhe sind mit einer Absturzsicherung, z.B. Geländerholm, Zwischenholm und Bordbrett (Bild 6-1), auszustatten.

Jeder Unternehmer, der Gerüste benutzt, ist für

  • das bestimmungsgemäße Verwenden und

  • das Erhalten der Betriebssicherheit

der Gerüste verantwortlich.

Darüber hinaus muss es jeder einzelne Handwerker ablehnen, Gerüste zu betreten, die nicht den Vorschriften entsprechen.