DGUV Information 209-005 - Handwerker (bisher: BGI 547)

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Abschnitt 4.2, 4.2 Hämmer, Beile, Äxte
Abschnitt 4.2
Handwerker (bisher: BGI 547)
Titel: Handwerker (bisher: BGI 547)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-005
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4.2 – 4.2 Hämmer, Beile, Äxte

Ihre Handhabung erfolgt mit Schwung und Kraft und ein sich plötzlich lösender Kopf ist in weitem Umkreis gefährlich. Um dies zu verhindern, sind geeignete Sicherheitskeile zu verwenden, die sich beim Einschlagen so im Holz verkrallen, dass eine unlösbare Verbindung entsteht und die eine Mindestabzugskraft gewährleisten, damit sich der Hammerkopf auch beim Schwinden des Holzes nicht lösen kann. Die Keile müssen diagonal eingeschlagen werden, um die notwendige Spreizwirkung des Stiels im Hammerauge zu bewirken (Bild 4-2).

Bild 4-2: Geeignete Keile für die Befestigung von Holzstielen

Das Schlagen auf Gegenstände mit einer größeren Härte als der des Hammers bzw. Beiles oder der Axt führt zur Verformung der Hammerbahn oder -pinne bzw. der Beil- oder Axtschneiden und muss unbedingt unterlassen werden.

Die Hammerbahn und -pinne sind an ihren Kanten mit einer Fase versehen, um das Abspringen von Stahlsplittern aus den Randzonen zu erschweren. Bei Bedarf ist diese Fase durch Schleifen nachzuarbeiten.

Latthämmer werden unterschiedlichen Belastungen sehr stark ausgesetzt. Wie verschiedene Unfälle belegen, ist die Gefahr sehr groß, dass sich der Hammerkopf unkontrolliert vom Stahlrohrstiel löst.

Die Stielbefestigung soll daher unbedingt auch eine formschlüssige Verbindung aufweisen (Bild 4-3).

Bild 4-3: Anzustrebende formschlüssige Verbindung beim Latthammer mit Stahlrohrstiel, z.B. durch einen Stift