DGUV Information 209-003 - Metallbau-Montagearbeiten (bisher: BGI 544)

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Abschnitt 10.7, 10.7 Gehörschutz
Abschnitt 10.7
Metallbau-Montagearbeiten (bisher: BGI 544)
Titel: Metallbau-Montagearbeiten (bisher: BGI 544)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-003
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 10.7 – 10.7 Gehörschutz

Auf Baustellen ist häufig mit einer Lärmgefährdung durch eigene und/oder Nachbartätigkeiten zu rechnen. Lärm kann zu irreversiblen Gehörschäden führen, wenn im Tagesmittel der Schallpegel von 85 dB(A) erreicht oder überschritten wird. Dieser Tages-Lärmexpositionspegel (Beurteilungspegel) wird erreicht, wenn z. B. 15 Minuten mit einem Winkelschleifer gearbeitet wird, der einen Schallpegel von 100 dB(A) erzeugt.

Durch die Gegebenheiten auf Baustellen lassen sich technische und organisatorische Lärmschutzmaßnahmen nur schwer durchführen. Aus diesem Grund ist das Tragen von Gehörschutz auf Baustellen häufig erforderlich. Hierbei ist zu beachten, dass im Lärmbereich Gehörschutz-Tragepflicht besteht und diese Mitarbeiter der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung (G 20 "Lärm") unterliegen.

Bei thermischen Schweiß- und Schneidarbeiten muss der Gehörschutz schwer entflammbar sein.

Siehe "Benutzung von Gehörschutz" (BGR/GUV-R 194).