DGUV Information 209-003 - Metallbau-Montagearbeiten (bisher: BGI 544)

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Abschnitt 1.2, 1.2 Koordinierung von Arbeiten
Abschnitt 1.2
Metallbau-Montagearbeiten (bisher: BGI 544)
Titel: Metallbau-Montagearbeiten (bisher: BGI 544)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-003
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 1.2 – 1.2 Koordinierung von Arbeiten

Sicherheitsgerechtes Arbeiten einzelner Gewerke schließt nicht aus, dass andere Gewerke durch deren Tätigkeiten gefährdet sind. Deshalb ermöglicht nur eine rechtzeitige Abstimmung aller Beteiligten untereinander, dass Gefährdungen verringert und/oder vermieden werden.

Es gilt deshalb:

  • Kontakt suchen und herstellen

  • Absprachen treffen

  • Vereinbarungen einhalten und

  • Rücksicht nehmen

Zuständig für die Abstimmung sind Bau- und Montageleitung. Bei der Vergabe von Arbeiten an Subunternehmer ist im Vertrag die Koordination besonders zu regeln. Nach der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (BGV A1) hat der Unternehmer, der Arbeiten an andere Unternehmer vergibt, soweit dies zur Vermeidung einer möglichen gegenseitigen Gefährdung erforderlich ist, eine weisungsbefugte Person zu bestimmen, welche die Arbeiten koordiniert.

Je nach Größe der Baustelle und Gefährdungspotential bestellt der Bauherr einen Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) nach Baustellenverordnung (BaustellV). Dieser erstellt vor Beginn der Arbeiten einen Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGePlan). Die Einhaltung des SiGePlans ist für alle auf der Baustelle verbindlich und wird vom SiGeKo überwacht. Der SiGeKo aktualisiert den SiGePlan entsprechend des Bauablaufs. Hierzu benötigt er Informationen von den ausführenden Firmen.