DGUV Information 213-001 - Arbeiten in engen Räumen (bisher: BGI 534)

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Abschnitt 4.5, 4.5 Aufhebung von Schutzmaßnahmen
Abschnitt 4.5
Arbeiten in engen Räumen (bisher: BGI 534)
Titel: Arbeiten in engen Räumen (bisher: BGI 534)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 213-001
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 4.5 – 4.5 Aufhebung von Schutzmaßnahmen

Nach Beendigung der Arbeiten in den engen Räumen müssen die Schutzmaßnahmen aufgehoben werden, damit der Raum seiner Bestimmung wieder zugeführt werden kann. Die Aufhebung der Schutzmaßnahmen muss durch den Aufsichtführenden erfolgen und ist im Erlaubnisschein zu dokumentieren.

Voraussetzung für die Aufhebung der Schutzmaßnahmen ist, dass

  • die Arbeiten abgeschlossen sind,

  • alle Beschäftigten den engen Raum verlassen haben und

  • keine Gefahren durch die ausgeführten Arbeiten mehr auftreten.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass nach Abschluss der Arbeiten mit Gefahrstoffen, z.B. Reinigungs-, Anstrich- oder Beschichtungsarbeiten, noch lange Zeit brennbare oder gesundheitsschädliche Dämpfe freigesetzt und somit Gefahren vorhanden sein können.

Eine messtechnische Überwachung ist ggf. nach Abschluss derartiger Arbeiten so lange fortzusetzen, bis die Konzentration an explosionsfähigen Gasen und Dämpfen auf nicht mehr messbare Werte abgesunken ist und die Konzentration aller gesundheitsschädlichen Stoffe sicher unterhalb des Arbeitsplatzgrenzwertes liegt.

Sind in dem engen Raum Arbeiten mit Zündgefahren, insbesondere Schweiß-, Schneid- oder Schleifarbeiten, durchgeführt worden, können auch nach Beendigung noch Kontrollen in dem Raum oder seinen angrenzenden Räumen und Bereichen auf Glimmnester, Rauchentwicklung oder verdächtige Erwärmung notwendig sein, z.B. durch eine Brandwache. Derartige Kontrollen sind so lange fortzusetzen, bis die Entstehung eines Brandes ausgeschlossen ist.