DGUV Information 209-001 - Sicherheit beim Arbeiten mit Handwerkszeugen (bisher:...

Online-Shop für Schriften

Jetzt bei uns im Shop bestellen

Jetzt bestellen
Abschnitt 2.8, 2.8 Pflege von Hämmern
Abschnitt 2.8
Sicherheit beim Arbeiten mit Handwerkszeugen (bisher: BGI 533)
Titel: Sicherheit beim Arbeiten mit Handwerkszeugen (bisher: BGI 533)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-001
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 2.8 – 2.8 Pflege von Hämmern

Bahn und Pinne eines Hammers sind als Schlagflächen besonderem Verschleiß ausgesetzt.

Aus Sicherheitsgründen sollte daher Folgendes beachtet werden: Schon der Hersteller hat Hammerbahn und -pinne mit einem Kantenbruch versehen, der nach DIN etwa 1/12 der Breite der Bahn beträgt.

Der vorschriftsmäßige Kantenbruch soll insbesondere auch bei versehentlichen Kantenschlägen das Abspringen von Stahlsplittern verhindern.

Daher gehört zur sachgemäßen Pflege eines Hammers das regelmäßige Nachschleifen dieses Kantenbruches (Bild 2-13).

Bild 2-13: Abhängigkeit der Fasenbreite a von der Breite der Hammerbahn b nach DIN 1041

Zu empfehlen ist auch ein feines Überschleifen einer abgenutzten, ursprünglich balligen Hammerbahn.

Erhöhte Sicherheit bieten die von einigen Herstellern angebotenen Hämmer mit zusätzlich induktiv zähhart angelassenen Randzonen der Hammerbahn und -pinne (Bild 2-14).

Bild 2-14: Hammerbahn mit induktiv angelassener Randzone und korrektem Kantenbruch

Beschädigte Holzstiele können in der Regel vom Anwender selbst ausgetauscht werden. Dagegen sollten eingeklebte Kunststoff- oder Glasfaserstiele von Fachfirmen oder vom Hersteller instand gesetzt werden.

Vor der Instandsetzung eines Hammers sollte bedacht werden, ob der Kauf eines neuen Hammers eventuell wirtschaftlicher ist, als einen abgenutzten oder beschädigten Hammer zeitaufwendig oder unzulänglich zu reparieren.

No news available.