DGUV Information 214-037 - Sicherheits-Check Entsorgungswirtschaft Handlungshilf...

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Abschnitt 3.11, 11 Arbeitsschutzorganisation und sonstige Ge...
Abschnitt 3.11
Sicherheits-Check Entsorgungswirtschaft Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung (bisher: BGI 5135)
Titel: Sicherheits-Check Entsorgungswirtschaft Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung (bisher: BGI 5135)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 214-037
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.11 – 11 Arbeitsschutzorganisation und sonstige Gefährdungen

11.1
Persönliche Schutzausrüstungen (PSA)

Arbeitsbereich: ____________________Arbeitsplatz/Tätigkeit: ____________________
Mögliche GefährdungenRisikoabschätzung E x S = R
Gibt es Mängel an verwendeten Schutzausrüstungen? 
Ungeeignete, verschlissene oder verschmutzte 
  Handschuhe______ x ______ = ______
  Schutzschuhe______ x ______ = ______
  Gehörschützer______ x ______ = ______
  Atemschutzgeräte/Filter______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  Keine hygienische Aufbewahrungsmöglichkeit für PSA______ x ______ = ______
  Ungeeignete Hautschutzmittel______ x ______ = ______
  Überschreitung der Nutzungsdauer von PSA______ x ______ = ______
  Zu seltene Tausch- und Reinigungsintervalle______ x ______ = ______
  Fehlende oder zu schwache Wirkung der Warnwirkung von Warnbekleidung (z.B. bei Arbeiten im Straßenverkehr, im innerbetrieblichen Verkehr)______ x ______ = ______
  Fehlende Warnwirkung durch verschmutzte Warnschutzbekleidung______ x ______ = ______
  Keine Bereitstellung von PSA (z.B. für Leiharbeitnehmer)______ x ______ = ______
  Zu kombinierende PSA nicht aufeinander abgestimmt______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  Keine Gefährdungen festgestellt! 
Mögliche MaßnahmenDurchführung
(Wer? Bis wann?)
Überprüfung
(Wer? Wann?)
  Geeignete PSA auswählen und in ausreichender Zahl zur Verfügung stellen  
  Defekte Schutzausrüstungen austauschen  
  Funktionsfähigkeit vor jedem Gebrauch prüfen  
  Hygienische Aufbewahrung von PSA ermöglichen  
  Regelmäßige Reinigung und Pflege von PSA  
  Über mögliche Folgeschäden der Nichtbenutzung von PSA informieren  
  Erfordernis für PSA kennzeichnen  
  Benutzung von PSA kontrollieren  
  Anwendung und Anlegen PSA üben  
  Regelmäßig Unterweisungen durchführen  
  Sicherheitsbewusstsein und Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter fördern  
  Bei Arbeiten im Straßenverkehr (z.B. Abfallsammlung) Warnkleidung mind. Klasse 2, möglichst Klasse 3  
  PSA aufeinander abstimmen  
  ______________________________  
  ______________________________  
  ______________________________  
  ______________________________  
  ______________________________  

11.2
Verhalten in Notfällen

Arbeitsbereich: ____________________Arbeitsplatz/Tätigkeit: ____________________
Mögliche GefährdungenRisikoabschätzung E x S = R
Gefährdungen können dadurch auftreten, dass z.B. 
  ein Alarmplan nicht vorhanden ist______ x ______ = ______
  der Alarmplan nicht bekannt ist______ x ______ = ______
  Unterweisungen über mögliche Gefahren bei der Arbeit nicht stattfinden______ x ______ = ______
  Feuerlöschübungen nicht durchgeführt werden______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  Erste-Hilfe-Einrichtungen nicht vorhanden sind oder sich nicht in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden______ x ______ = ______
  Ersthelfer fehlen______ x ______ = ______
  Flucht- und Rettungswege nicht ausgewiesen sind______ x ______ = ______
  Flucht- und Rettungswege nicht benutzbar sind______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  Betriebsanweisungen nicht bekannt sind______ x ______ = ______
  Verhalten bei Pannen im Straßenverkehr nicht bekannt ist______ x ______ = ______
  keine Kommunikation mit der Zentrale möglich ist______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  Keine Gefährdungen festgestellt! 
Mögliche MaßnahmenDurchführung
(Wer? Bis wann?)
Überprüfung
(Wer? Wann?)
  Mitarbeiter in Erste-Hilfe-Maßnahmen und -Einrichtungen einweisen  
  Ersthelfer für die einzelnen Arbeitsbereiche benennen und ausbilden  
  Erste-Hilfe-Material bereitstellen  
  Alarmplan erstellen und Mitarbeiter unterweisen  
  Notfallübungen durchführen  
  Feuerlöschübungen durchführen  
  Flucht- und Rettungswege einrichten, kennzeichnen und freihalten  
  Betriebsanweisungen bekannt machen  
  Verhaltensweisen bei Fahrzeugpannen und Unfällen festlegen  
  Durchgangsarzt bekannt machen  
  Meldekette festlegen  
  ______________________________  
  ______________________________  
  ______________________________  
  ______________________________  
  ______________________________  

11.3
Unterweisung, Verantwortung

Arbeitsbereich: ____________________Arbeitsplatz/Tätigkeit: ____________________
Mögliche GefährdungenRisikoabschätzung E x S = R
Unterweisung und Betriebsanweisung 
  Fehlverhalten aufgrund mangelhafter Kenntnisse durch fehlende oder nicht regelmäßig durchgeführte Unterweisungen______ x ______ = ______
  Fehlverhalten aufgrund mangelhafter Kenntnisse durch fehlende oder unvollständige Betriebsanweisungen______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  Keine Gefährdungen festgestellt! 
Verantwortlichkeit 
  Gefährdung durch mangelnde oder fehlende Arbeitsschutzorganisation im Bereich der Verantwortlichkeiten______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  Gefährdung durch fehlende Koordination bei der Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  Keine Gefährdungen festgestellt! 
Mögliche MaßnahmenDurchführung
(Wer? Bis wann?)
Überprüfung
(Wer? Wann?)
  Erstunterweisung vor Aufnahme der Tätigkeiten  
  Kurze, wiederkehrende Unterweisungen, möglichst häufig, mindestens einmal jährlich, insbesondere
  • bei Arbeitsplatzwechsel

  • nach längerer Pause

  • von Leiharbeitnehmern, Fremdfirmenmitarbeitern, Reinigungspersonal, sonstigen Betriebsfremden

  • nach (Beinahe-)Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen

  • bei Änderungen bezüglich der Notfallmaßnahmen


  
  Zeitpunkt günstig wählen – Mitarbeiter müssen aufnahmefähig sein  
  Betriebsspezifische Abweichungen vom Normalbetrieb berücksichtigen  
  Betriebsanweisungen auf der Basis von Gefährdungsbeurteilungen (für Maschinen, Gefahrstoffe, Biostoffe) erstellen  
  Rettungs- und Erste-Hilfe-Maßnahmen nennen  
  Erforderliche PSA konkret benennen ("geeignete Handschuhe …" ist z.B. nicht konkret)  
  Betriebsanweisungen aktuell halten  
  Dokumente erforderlichenfalls auch in Fremdsprachen (auch Leiharbeitnehmer berücksichtigen)  
  ______________________________  
Verantwortlichkeit  
  Verantwortung für Arbeitsschutz-Aufgaben ggf. an Vorgesetzte delegieren, schriftliche Form ist erforderlich  
  Verantwortungsbereiche abgrenzen  
  Teilnahme der Führungskräfte an Begehungen, Unfalluntersuchungen im jeweiligen Arbeitsbereich  
  Koordinator bestellen  
  Unfallgeschehen auswerten  
  Sitzungen des ASA organisieren  
  ______________________________  
  ______________________________  

11.4
Arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung

Arbeitsbereich: ____________________Arbeitsplatz/Tätigkeit: ____________________
Mögliche GefährdungenRisikoabschätzung E x S = R
Arbeitsmedizinische Betreuung 
  Gefährdung durch mangelnde oder fehlende arbeitsmedizinische Betreuung______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  Keine Gefährdungen festgestellt! 
Sicherheitstechnische Betreuung 
Gefährdung durch mangelnde oder fehlende Arbeitsschutzorganisation 
  bei der Betreuung durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit______ x ______ = ______
  bei der Unterstützung durch Sicherheitsbeauftragte______ x ______ = ______
  bei der Beteiligung des Betriebsrates______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  Keine Gefährdungen festgestellt! 
Mögliche MaßnahmenDurchführung
(Wer? Bis wann?)
Überprüfung
(Wer? Wann?)
Arbeitsmedizinische Betreuung  
  Arbeitsmedizinische Betreuung (Unterstützung des Unternehmers und der verantwortlichen Personen) sicherstellen  
  Den Betriebsarzt bei Sicherheits- und Arbeitsplatzbegehungen einbeziehen  
  Arbeitsmedizinische Sprechstunde einführen  
  Beschäftigte untersuchen und beraten  
  Bei krebserzeugenden Stoffen ggf. nachgehende Untersuchungen vorsehen  
  Zahl der geleisteten Arbeitsstunden sowie Zahl und Ergebnisse der Betriebsbegehungen dokumentieren  
  Mitwirkung bei Untersuchung von Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen  
  ______________________________  
  ______________________________  
Sicherheitstechnische Betreuung  
  Beratung/Unterstützung des Unternehmers und der Verantwortlichen bezüglich Arbeitsschutz durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit sicherstellen  
  Bestellung einer ausreichenden Anzahl von Sicherheitsbeauftragten  
  Sicherheitsbeauftragte durch Aushang bekannt machen  
  Sicherheitsbeauftragte bei Sicherheits- und Arbeitsplatzbegehungen einbeziehen  
  Sicherheitsbeauftragte ausreichend qualifizieren und informieren  
  Sicherheitsbeauftragte fortbilden  
  Mitwirkung bei Untersuchung von Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen  
  Einbeziehung der Fachkraft für Arbeitssicherheit bei Neuanschaffungen  
  ______________________________  
  ______________________________  
  ______________________________  
  ______________________________  
  ______________________________  

11.5
Gefährdungen durch Menschen

Arbeitsbereich: ____________________Arbeitsplatz/Tätigkeit: ____________________
Mögliche GefährdungenRisikoabschätzung E x S = R
Es bestehen Gefährdungen durch Beschäftigte, die für die Tätigkeit nicht geeignet sind 
  Unzureichende Qualifikation/Erfahrung______ x ______ = ______
  Gesundheitszustand______ x ______ = ______
  Gefährliche Situationen durch unachtsames Verhalten von Mitarbeitern______ x ______ = ______
  Monotonie oder Unterforderung führen zu verminderter Aufmerksamkeit______ x ______ = ______
  Die Beschäftigten wurden nicht über alle Gefährdungen bei der Arbeit informiert______ x ______ = ______
  Der Arbeitsablauf wird oft unvorhergesehen unterbrochen______ x ______ = ______
  Mitarbeiter sind störendem Lärm oder anderen Ablenkungen ausgesetzt______ x ______ = ______
  Unterbesetzung______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  Keine Gefährdungen festgestellt! 
Mögliche MaßnahmenDurchführung
(Wer? Bis wann?)
Überprüfung
(Wer? Wann?)
  Personalauswahl entsprechend den Anforderungen treffen  
  Mitarbeiter regelmäßig unterweisen und zu sicherheitsbewusstem Verhalten motivieren  
  Mitarbeiter in die Planung von Arbeitsabläufen einbeziehen  
  Unterweisungen und Schulungen durchführen  
  Qualifikation der Mitarbeiter überprüfen und gegebenenfalls erhöhen  
  Bei monotonen Aufgaben durch Aufgabenwechsel für Abwechslung sorgen  
  Störenden Lärm und andere Ablenkungen unterbinden  
  Beinaheunfälle auswerten  
  Schriftliche Beauftragung für gefährdende Arbeiten, z.B. Staplerfahrer  
  Ausreichende Besetzung je nach Arbeitsaufgabe  
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