DGUV Information 214-037 - Sicherheits-Check Entsorgungswirtschaft Handlungshilf...

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Abschnitt 3.3, 3 Gefahrstoffe
Abschnitt 3.3
Sicherheits-Check Entsorgungswirtschaft Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung (bisher: BGI 5135)
Titel: Sicherheits-Check Entsorgungswirtschaft Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung (bisher: BGI 5135)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 214-037
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 3.3 – 3 Gefahrstoffe

3.1
Nicht krebserzeugende Stäube, Flüssigkeiten und Gase

Arbeitsbereich: ____________________Arbeitsplatz/Tätigkeit: ____________________
Mögliche GefährdungenRisikoabschätzung E x S = R
Gefährdungen durch Gefahrstoffe im Abfall (z.B. Elektroschrott, Altfahrzeuge, Sonderabfälle); Bitte konkretisieren Sie: 
  ____________________________________ x ______ = ______
Es werden Gefahrstoffe z.B. für Reinigungszwecke eingesetzt oder sie können bei der Tätigkeit entstehen. Bitte konkretisieren Sie: 
  ____________________________________ x ______ = ______
Die Gefahrstoffe können frei werden als 
  Staub______ x ______ = ______
  Flüssigkeit, Spritzer______ x ______ = ______
  Nebel, Gas______ x ______ = ______
Es besteht die Gefahr des______ x ______ = ______
  Hautkontakts______ x ______ = ______
  Schleimhautkontakts______ x ______ = ______
  Augenkontakts______ x ______ = ______
  Einatmens______ x ______ = ______
  Verschluckens______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  Gefährdung durch ungeeignete Materialien (Behälter, Leitungen)______ x ______ = ______
  Gefährdung durch unzureichende Kennzeichnung von gefahrstoffhaltigen Behältnissen______ x ______ = ______
  Gefährdung durch Einstieg in Behälter und enge Räume mit gefährlicher bzw. unbekannter Atmosphäre oder möglichem Sauerstoffmangel (z.B. "Grubengas")______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
Förderung der Freisetzung oder Entstehung von Gefahrstoffen (z.B. Staub oder staubgebundene Stoffe) durch 
  Fegen______ x ______ = ______
  Sieben______ x ______ = ______
  Umladen______ x ______ = ______
  Abblasen______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
Förderung der Freisetzung oder Entstehung von Gefahrstoffen (z.B. flüssige Gefahrstoffe) durch 
  Erhitzen______ x ______ = ______
  Umfüllen______ x ______ = ______
  Aufwirbeln______ x ______ = ______
  Vernebeln______ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  ____________________________________ x ______ = ______
  Keine Gefährdungen festgestellt! 
Mögliche MaßnahmenDurchführung
(Wer? Bis wann?)
Überprüfung
(Wer? Wann?)
  Festlegung von Maßnahmen nach Gefahrstoffverordnung  
Grundmaßnahmen  
  Begrenzung der Anzahl der Beschäftigten, die Umgang mit den Stoffen haben, auf die erforderliche Anzahl  
  Begrenzung der Stoffmenge am Arbeitsplatz auf die erforderliche Menge  
  Begrenzung der Dauer und des Ausmaßes der Exposition  
  Hygienemaßnahmen veranlassen (z.B. Händewaschen, Möglichkeiten hierfür einrichten)  
  Gefahrstoffe und Zubereitungen ausreichend kennzeichnen  
  Ungefährliche Ersatzstoffe verwenden  
  Be- und Entlüftung  
  Gegebenenfalls persönliche Schutzausrüstungen  
  Atemschutz: Filterklasse beachten  
  Atemschutz: arbeitsmedizinische Vorsorge nach G26  
  Handschuhe: spezielle Eignung gegen Gefahrstoff sicherstellen  
  Handschuhe: Produkte mit saugfähigem Untergewebe oder Unterhandschuh bevorzugen  
  Ermittlung, ob Arbeitsplatzgrenzwerte eingehalten sind  
  Verbot der Aufnahme von Nahrungs- und Genussmitteln und Kennzeichnung von Bereichen, in denen dies zulässig ist  
  Gefahrstoffverzeichnis führen  
  Geeignete, fest schließende Behälter verwenden  
  Betriebsanweisungen und Unterweisung  
  Sicherstellen, dass mindestens der allgemeine Staubgrenzwert eingehalten wird  
Freisetzung vermeiden  
  Maschinen und Geräte so auswählen, dass möglichst wenig Staub freigesetzt wird (z.B. staubarme Schüttungen)  
  ______________________________  
  ______________________________  
  Staubemittierende Anlagen, Maschinen und Geräte mit einer wirksamen Absaugung versehen oder die Staubfreisetzung durch andere Maßnahmen verhindern  
  ______________________________  
  ______________________________  
  Ausbreitung des Staubes auf unbelastete Arbeitsbereiche verhindern  
  ______________________________  
  ______________________________  
Weitere Organisatorische Maßnahmen  
  Regelmäßige staubarme Reinigung verschmutzter Räume und Einrichtungen: Reinigungspläne!  
  Gefahrstoff bezogene arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen veranlassen  
  Notduschen  
  Augenduschen  
  Augenspülflaschen regelmäßig tauschen  
  ______________________________  
  ______________________________  
  ______________________________  
  ______________________________  
  ______________________________  

3.2
Dieselmotoremissionen, Asbest und andere krebserzeugende Stoffe

Arbeitsbereich: ____________________Arbeitsplatz/Tätigkeit: ____________________
Mögliche GefährdungenRisikoabschätzung E x S = R
Dieselmotoremissionen, z.B. durch 
  Ein- und Ausfahren in Hallen (Anlieferverkehr)______ x ______ = ______
  innerbetrieblicher Verkehr in Hallen______ x ______ = ______
  Flurförderzeuge in Hallen______ x ______ = ______
  Schaufelradlader in Hallen______ x ______ = ______
  Betrieb von Werkstätten______ x ______ = ______
  Reparatur von Fahrzeugen______ x ______ = ______
Asbesthaltige Abfälle*, z.B. durch 
  Bauschutt mit möglichen Asbest-Anteilen______ x ______ = ______
  Baustellen-Entsorgung______ x ______ = ______
  Altgeräte (Fön, Toaster u.Ä.)______ x ______ = ______
  Sonderabfall-Annahme inkl. asbesthaltiger Materialien______ x ______ = ______
  weitere asbesthaltige Abfälle______ x ______ = ______
Umgang mit oder Entsorgung von weiteren krebserzeugenden Stoffen 
  ____________________________________ x ______ = ______
  Keine Gefährdungen festgestellt! 

*Festgebundener Asbest wurde bis 1990 in Asbestzement und anderen Hartasbestprodukten verwendet, wie z.B. Wellplatten, Fassaden- und Balkonverkleidungen, Kunststoff -Dichtungsmaterialien, Fensterbrettern und Blumenkästen. Schwach gebundener Asbest wurde als Spritz- und Weichasbest bis ca. 1979 verwendet in Decken- und Wandbeschichtungen, Platten zum Brand-, Feuchtigkeits-, Wärme- und Schallschutz, zur Ummantelung von Wasserleitungen und Kesselanlagen aber auch als Asbestpappen und -papiere in Elektrogeräten (z.B. Nachtspeicherheizungen, Heizgeräte, Toaster, Haartrockner, Bügeleisen), Asbesttextilien (z.B. alte Bügelbrettbezüge, Feuerlöschdecken, Dichtschnüre) oder als Unterseite und Unterlage von Fußbodenbelägen.

Mögliche MaßnahmenDurchführung
(Wer? Bis wann?)
Überprüfung
(Wer? Wann?)
Dieselmotoremissionen
Maßnahmen der TRGS 554, insbesondere
  
  Motorlaufzeiten auf das erforderliche Maß minimieren  
  Partikelfilter installieren  
  Elektro- oder Gasmotoren einsetzen  
  Hallen ausreichend lüft en  
  Türen beim Fahren geschlossen halten  
  Unterweisung der Fahrer  
  ______________________________  
Asbest  
  Körperliche Eignung durch spezielle arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach G 1.2 (Asbest) und G 26 (Atemschutzgeräte) prüfen und überwachen  
  Meldekette bei Anlieferung unsachgemäß verpackter oder unzulässiger asbesthaltiger Abfälle einrichten  
  Bei Verdacht auf unsachgemäße Behandlung oder Verpackung Schutzkleidung und Atemschutz (mindestens Halbmaske mit P2 Filter) tragen  
  Persönliche Schutzausrüstung (Schutzkleidung und Atemschutz) nach Gebrauch ordnungsgemäß reinigen und getrennt von der Straßenkleidung aufbewahren  
  Abgelagerte (=deponierte) asbesthaltige Abfälle mindestens arbeitstäglich mit geeignetem, bereitstehendem Material abdecken  
  Anfeuchten des Materials (s. auch TRGS 519, LAGA-Merkblatt "Entsorgung asbesthaltiger Abfälle")  
  ______________________________  
Weitere Maßnahmen bei krebserzeugenden Stoffen  
  Messung durchführen  
  Entsprechende arbeitsmedizinische Vorsorge  
  Abgrenzung und Markierung der Gefahrenbereiche  
  Zugang beschränken  
  ______________________________