DGUV Information 209-072 - Wasserstoffsicherheit in Werkstätten (bisher: BGI 510...

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Abschnitt 5.2, Routinearbeiten (nach BGR 157)
Abschnitt 5.2
Wasserstoffsicherheit in Werkstätten (bisher: BGI 5108)
Titel: Wasserstoffsicherheit in Werkstätten (bisher: BGI 5108)
Normgeber: Bund
Amtliche Abkürzung: DGUV Information 209-072
Gliederungs-Nr.: [keine Angabe]
Normtyp: Satzung

Abschnitt 5.2 – Routinearbeiten (nach BGR 157)

Wie dargestellt, werden wasserstoffbetriebene Fahrzeuge als betriebsmäßig dicht angesehen, sofern die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden. Für ausreichende Belüftung mit mindestens dreifachem Luftwechsel ist zu sorgen, was aber Gegenstand der für Werkstätten geltenden BG-Regel "Fahrzeug-Instandhaltung" (BGR 157) ist und somit keinen zusätzlichen Aufwand darstellt. Routinearbeiten, wie das Wechseln oder Nachfüllen von Betriebsstoffen oder das Austauschen nicht wasserstoffführender Teile bedürfen keiner besonderen Maßnahmen. Ausgenommen sind hiervon Arbeiten, die starke Funkenbildung und/oder Wärmeeintrag in der Nähe von gasführenden Teilen und Leitungen hervorrufen (z.B. Schweiß-, Schleif- und Trennarbeiten). Diese erfordern zwingend eine Inertisierung des Leitungs- und/oder Tanksystems.

Elektrische Gefährdungen von Wasserstofffahrzeugen, Hybrid-Fahrzeugen und Elektrofahrzeugen, welche hochvoltführende Komponenten gemäß der Definition "Hochvolt-Systeme" enthalten und deren Service und Handhabung werden im BGI-Entwurf "Elektrotechnische Arbeiten an Hochvolt-Systemen in Fahrzeugen" behandelt.

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